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herzlich von mir wie von Herrn Nathnsius; undwenn er noch Neudietendorf geht, so bestelle ergütig meinen Gruß on dos liebe Thüringer Heimath-lond und olle dortigen Freunde und Bekenner desHErrn.
Komm heiliger Geist und wohn uns bei,
O Tröster, unser Tröster sei!
In dieser lieben GnadenzeitErbaue Deine Christenheit. Amen.
Ihr
im HErrn verbundenerK. Trebitz.
Dos liebe fröhliche Pfingstfest nohete und wir rüstetenuns zur Reise, nämlich ich und mein nochheriger SchwogerWerner, der mich begleiten wollte. Am ersten PfingsttogMorgens frühe mochten wir uns ans den Weg, der mirnicht unbekannt war, denn ich hotte ihn schon vor einigenJahren gereist, um in Quedlinburg meinen Better undJugendfreund Friedrich Lindenbcrg, der dort als Sattler-gesellc in Arbeit war, zn besuchen. Damals hotte schondos oltehrwürdige Quedlinburg einen unauslöschlichen Ein-druck ans mich gemocht. Ich hotte Gelegenheit dos alteKaiserschloß in seinem Innern zn sehen, da mein Vettermit dem Kastellan bekannt war; stand an dem einfachenGrabmal, unter dem Kaiser Heinrich I. und seine GemahlinMathilde rnhcten in der unterirdischen Grnstkirche der St.Servatinskirche; sah im Grabgewölbe den unvcrwestenLeichnam der ehemaligen Geliebten Augusts des Starken,Kurfürsten von Sachsen, nachherigen Aebtissin von Quedlin-burg, Gräfin Aurora von Königsmark und Vieles andere,sowie es mir noch im frischen Gedächtnisse stand, wie Gottder HErr mich ans der damaligen Rückreise gnädig beschützthatte. Gegen Mittag war ich in dem Gasthanse in Vnch-holz, zwei Stunden von Nordhausen, eingekehrt, um beider großen Hitze etwas auszuruhen. Noch war ich uuterdem schützenden Dache, als sich ein starkes Gewitter auf-thürmte, was sich auch bald mit einem gewaltigen Hagel