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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
Seite
92
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ein Verlangen, Christa, meinem lieben Herrn, der michbisher das abgeschmackte Weltwescn nnd Treiben recht zumEckel hatte fühlen lassen, zn dienen, wenn er mich diesenWeg gehen lassen Molle, damit ich doch ein Ziel für meinesuchende Seele fände. Nach war aber der Ort nicht ge-funden, wo ich hin sollte, nnd inzwischen trat nach eineAcndernng meiner Beschäftigung ein.

Im März 1851 arbeitete ich an einer Preisschristüber die rechte SonntagSfeier, die ich Anfangs April anden Domhülfsprediger Weber in Magdeburg einschickte;es war aber keiner der eingegangenen Schrifteil der Preiszuerkannt Warden. In dieser Zeit wurde mir von einemhiesigen Winkelcansnlentcu der Antrag gemacht, als Privat-schreibcr bei ihm zn arbeiten, worauf ich auch einging, daes mir gerade zn der Zeit an Beschäftigung fehlte. Erbezahlte die Schreibgebührcn pro Vogen und je darnachrichtete sich auch mein Verdienst. Seine meiste Arbeit be-stand in der damals durch ein Gesetz geordneten Mühlen-ablösnngssache, die er für einige Müller an der Helmeführte. Meine christlichen Freunde waren allerdings nichtzufrieden mit der Annahme dieser Beschäftigung, denndieser vormalige Nendant machte von dein Sprüchwortauch keine Ausnahine: Juristen sind schlechte Christen, undbesonders der liebe Worch meinte, ich sollte diese Sachenur so bald als möglich aufgeben. Das war nur selbstso zn Sinne, denn ich hatte schon einige Mal mit demRendauten ein Gespräch über Glaubcnssachcn gehabt unddarin seine leichtsinnigen Ansichten angegriffen, so daß eres später nicht wieder wagte, mit seinen Ideen mich znbelästigen. Ich blieb nur etwa drei Monate bei ihm, dennder HErr zeigte mir einen andern Weg, den ich gehen sollte.

3.

Mein Eintritt ins Brüdcrhans zn Minstedt.

Pastor Abel, der sich sehr thätig für äußere und innereMission bewies und für erstere am 300jährigen Todestage4)r. Martin Luthers am 18. Februar 1846 den Nordhänser