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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
Seite
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nur ein Federchcn darauf war. Er liebte die blaue undgraue Farbe noch von seinem Soldatenstande und ich habeihn nie anders als im dunkelblauen Nocke und dunkelgrauenHosen gehen sehen. Seine Stiefeln mußten stets gewichstsein und wurden nie zu blank, so daß er sie sich meist selbstwichste am Sonnabend Abend. Einen Bart hat er nurals Soldat getragen, nachher rasirte er sich glatt; seinHaar trug er kurz, vorn in Locken gedrehet, aber immerpropper. Ebenso war er aber auch in seinem ganzen Wesen.Jede Sache mußte ihre bestimmte Stelle haben, wo er sieauch im Fiustern finden konnte. Er merkte es gleich, wennjemand seine Sachen in Händen gehabt hatte. Er konnteeS sogar nicht leiden, wenn das Brod nicht glatt abge-schnitten wurde und Pflegte oft zusagen: Schneidet's Brodgleich, so werdet ihr reich! Nichts durfte in der Wirth-schaft umkommen, er war sehr sparsam und genau, abermeine Mutter suchte auch alles zu Rath zu halten und nurhöchst selten gingen sie von ihrer einfachen Lebensweise ab,etwa mal bei festlichen Gelegenheiten. Denn wie in seinerKleidung einfach, so war mein Vater in Essen und Trinkensehr mäßig: Wenn's am besten schmeckt, muß man auf-hören, war seine Tischregcl und davon ging er nie ab,auch wenn's sein Leibgericht war und das bestand inBntterbrod, Käse und Bier. Fettes Fleisch und Fischeer gar nicht, am liebsten aber solche Gerichte, zu denenEssig gebraucht wurde.

Morgens, besonders im Sommer, stand er früh ansund Abends war er auch der Letzte beim Zubettcgehcn.Bei der Arbeit war er sehr fleißig und hat es sich vonJugend an sehr sauer um das tägliche Brod werden lassen,er hat viel gearbeitet. Am Sonntage aber liebte er dieRuhe und wenn er seinen Dienst in der Kirche gethanhatte, den er mit der größten Pünktlichkeit verrichtete, sowar er nur höchst selten zu bewegen einen Besuch zn machen,oder einen Gang ins Freie zu thun. Nur einige Malhaben wir dies Vergnügen gehabt. Unsere Eltern liebtenüberdies die Häuslichkeit, und von Mutter weiß ich's über-