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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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dort gewohnt, während tvelcher Zeit aber mein Vater seinKirchcaamt mit versehen konnte, die dazu gehörige Wvhnnngaber hatte er vermietheb ^ Während dieser Zeit starb meinGroßvater 1831 und noch in demselben Monate, nämlicham 16. März 1834, wurde mein Bruder August geboren.

Da meine Schwester Auguste hier ebenfalls am 26.Mai 1831 geboren war, so waren wir nun unserer dreiGeschwister, die schon mehr der Aufsicht und Pflege be-durfte», weshalb meine Tante Lindenberg uns wartete, dameine Mutter oft Wochen lang aus dem Hause war, indemsie als Wäscherin von vielen Herrschaften gesucht wurde, undmein Vater auch vollkommen seine Arbeit in- und außer-halb des Hauses hatte.

Vom Jahre 1837 an, wo mein Vater diese Stellungbei Schilling aufgab, wohnten wir wieder in der Kirchcn-wohnnng und hier wurden meine übrigen Geschwister ge-boren, nämlich: Friederike am 26. Juli >839, Johanneam 28. Juli 1837, welche aber schon im Octobcr desselbenJahres wieder starb, und Hermann am 22. Mai 1843.

Im Jahre 1840 bekam mein Vater die Stelle alserster Kirchendiener, da in diesem Jahre der alte Kirchen-diener Brannschweig starb. Es war dies in demselbenJahre, als König Friedrich Wilhelm III. starb. Mit derStellung als erster Kirchendiener war auch zugleich einegrößere und geräumigere Wohnung verbunden und dieEinnahme der Accidenzien für Läuten und Bälgetreten beiTaufen, Trauungen und Begräbnissen; aber auch mehrkirchliche Functionen, besonders an den Sonn- und Fest-tagen. Da war es nun gut, daß ich meinem Vater schonbchülflich sein konnte, besonders beim Läuten, denn meinVater mußte an die große Glocke, woran vier Mann zuziehen hatten, einen Mann stellen und hatte dann nochdie kleine Glocke zu besorgen, die ich dann übernehmenmußte.

Es fehlte meinen Eltern zwar nicht an Arbeit undVerdienst, aber es kostet auch viel in der Stadt, wo manjede Kleinigkeit kaufen muß, und da der Hanptverdienst