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kommen gegenwärtiges Zeugnis; der Wahrheitgemäß ertheiltNordhausen, den 1. August 1817(I,. 8.) Georg Heinrich Christoph Feist.Bei seiner neuen Herrschaft wollte es meinem Baternicht sonderlich gefallen, und da dieselbe bei der Vermietungausgesprochen, ihm nach einem Jahre neue Livree z» gebenand ihr Versprechen nicht hielt, so verließ er bald diesenDienst und arbeitete wieder mit seinem Vater. In dieserZeit, nämlich im Jahre 1820, starb seine liebe Mutter inihren besten Jahren und ein Jahr darauf mußte auch erdie Heimath verlassen und Soldat werden. Er wurde ein-berufen am 21. December 1821 und trat als Artillerist indie 2. Compagnie der 4. Artillerie-Brigade, welche inMünster am Rheine in Quartier stand. Drei Jahre hater seinem Könige treu gedient und er sagte nachher nochöfter, es wäre ihm leid, daß er nicht capitnlirt hätte, seineVorgesetzten hätten es sehr gern gesehen; aber wenn manjung sei, überlege mau sich manches nicht recht. Dazuaber käme doch auch die Liebe zur Heimath, man sei unterlauter fremden Menschen, die nicht einmal einerlei Glaubensmit einem seien und wenn die Katholischen dort erst wüßten,daß man evangelisch sei, so reichten sie einem nicht einenTrunk Wasser. Bei seiner Entlassung erhielt er das nach-stehende Zcugniß:
Der laut Kriegs-Reserve-Paß d. d. Münsterden 1. October 1824 von der 2. Fuß-Comp. 4.Artillerie-Brigade, wegen erfüllter Dienstzeit zurKriegsrescrve entlassene Kanonier Friedrich Eckarthat sich während seiner dreijährigen Dienstzeitstets so betragen, wie es einem guten und ehr-liebenden Soldaten geziemt; — welches hierdurchpflichtgemäß attestirt wird.
Münster, den 9. October 1824.
v. Ticdemann.
Hauptmann und Compagnie-Chef.