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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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Freudig wurde er von deu Seiueu bei seiner Heimkehrbegrüßt uud arbeitete uuu tvicdcr mit meinem Großvater,bis er sich am 10. November 1825 verheirathete mitJohanne Friederike Dreßler, einer Tochter des Bürgers undBranntweinbrenners Johann Andreas Drcßler und dessenEhefrau Magdalene geborenen Ritter zu Nordhausen.

Da sich hier ein Abschnitt in dem Leben meinesBaters endet, so will ich. che ich weiter erzähle, einenBlick ans die durch die Verheirathung meines Vaters ent-standene Verwandtschaft mit der Familie Dreßler richten.

XVI.

Die Familie Dreßler.

Die Familie Dreßler war zur Zeit des siebenjährigenKrieges von Sangerhansen nach Nordhansen gezogen, wosich der Großvater als Bürger ankaufte und mit seinerEhefrau, einer geboreneil Müller, sin Hans am Neucnwegebesaß. Daselbst starb seine Frau und hinterließ ihm dreiKinder, einen Knaben und zwei Mädchen. Da er beiseiner Beschäftigung als Branntweinbrenner nnr zu wenigbei seinen Kindern sein konnte, so verheirathete er sich zumzweiten Mal mit der hinterlassenen Wittwe des Weiß-gerbers Wolf zu Nordhausen. Wegen der Hinterlassenschaftihres verstorbenen Mannes war sie gcnöthigt einen Prozeßzn führen. Die Kosten desselben, da sie ihn verloren,brachte sie nicht bloß um den Nachlaß, sondern sie warenauch genöthigt ihr Haus zn verkaufen und zur Miethe znwohnen. Die Verdrießlichkeiten, die dadurch entstanden,und der lieblose Charakter der Frau, waren für die Kindernicht gut. Was sie ans der einen Seite verloren hatte,wollte sie auf der andern ungerechter Weise wieder ersparenund ließ die Kinder hungern und wenn sie sich beim Vaterbeschwerten, so bekamen sie dann von ihr unbarmherzigeSchläge dafür. Er erfuhr es aber selten, weil er die meiste