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General-Superintendenten und Stiftsprediger zu Ilfeld,Ruitsch, getauft und erhielt in der heiligen Taufe die NamenJohann Friedrich August. Unter seinen Pathen war auchsein Vetter Viebeck aus Neustadt, der ihn zur Taufe hielt.Unter meines Vaters Papieren habe ich noch ein kleinesBlättchen Papier gefunden, welches dieser sein Pathe ge-schrieben und in die Bibel gelegt hat, die er ihm zurErinnerung an seinen Tauftag und als Mitgabe ans denLebensweg geschenkt hat. Es enthält dasselbe einenWunsch, den jeder Pathe in seinem Herzen hegen sollte beiUcbernahme einer so wichtigen Sache, die von Manchemoft so leichtsinnig behandelt wird. Als eine schöne, sinnigeund innige Erinnerung will ich sie, die lieben herzlichenWorte, hier aufbewahren:
Nimm liebes Pathchcn hinWas ich Dir heut will schenken,
Dabei Dn Deiner TaufUnd meiner sollst gedenken.
Die Gabe ist zwar klein,
Doch wünsche dies dabei:
Daß dieses tausendfachDein Uebervorrath sei.
Der Höchste kröne DichMit seinen reichen Gaben,
Daß Deine Eltern EhrUnd Freude an Dir haben.
Er segne Deine Tritt'
In Deiner LebenszeitUnd schenke Dir hernachDen Schatz der Seligkeit.
Neustadt, den 8. October 1797.
Carl August Viebeck.
Seine Jugend fiel in die letzten Lebcnstage seinerGroßeltern, welche bald hernach starben. Das Kind gediehunter Gottes Beistände, und nach einigen Jahren spranger munier und fröhlich in Haus und Garten umher, bisdie Zeit kam, da er die Schule besuchen sollte, wo ihn derwackere Cantor Johann Christian Kandelhart, welcher auch
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