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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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eine Nauchmalzdarre erfunden, auf der er in 24 Stunden10 Nordhäuser Scheffel Malz bereitete. Jetzt haben diemeisten Bierbrauereien ihre eigenen Malzdarren.

Wilhelm Eckart verheirathcte sich am 2. November1829 mit Dorothea Christine Franke, einer Tochter desSteinsctzermeisters Franke zu Nordhausen, die ihm 7Kinder gebar. Ich führe sie hier nach ihrem Alter auf:

1, Ludwig, geboren am 15. April 1830 zu Nordhausen;

2, Friedrich, geboren am 24. November 1831 daselbst;

3, Wilhelm, geboren am 11. Mai 1835 daselbst;

4, Friederike, geboren am 2. September 1837 daselbst;

5, Gottfried, geboren am 3. März 1840 daselbst;

6, Antonie, bereits gestorben;

7, Moritz, bereits gestorben.

Die Familie hat meist in der Altendörfer Gemeindegewohnt. Der Vater hat nachher das Maurerhandwerkganz aufgegeben und sich mit Handarbeiten beschäftigt,wobei ihm seine ältesten Sohne nach ihrer Einsegnung mithalfen. Eine Zeit lang wohnten sie auch in der Neustadt,wo der Vater eine Stelle als Läutcr an der St. Jacobi-kirche versah. Doch gaben sie diese Stellung bald ans.Bei einem Besuche in der Heimath, 1858, fand ich diebeiden ältesten Söhne schon verhcirathet. Von da abfehlen mir die weiteren Nachrichten von ihnen, doch hoffeich später noch nachzutragen, was ich noch erfahren kann.

XV.

Johann Friedrich Ängust Eckart.

Mein Vater, Friedrich Eckart, wurde geboren zuIlfeld am 1. October 1797. Es war eine große Freudefür die Eltern und Großeltern, als ihnen Gott der Herrdiesen Sohn schenkte, da sie schon ein Kind durch den Todverloren hatten. Am 8. October wurde er in der Stifts-kirche von seinem nachherigen Beichtvater und Seelsorger,