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in dcin ihm gehörigen Hanse am Frauenberge nnd arbeiteteviele Jahre als Müllergcselle. Bei zahlreicherer Familiegab er dieses Geschäft auf nnd wurde Auflader in einemCommissivnsgeschäft, wo er aber beim Aufladen einesFrachtwagens zwischen zwei Spiritusfässer kam, wodurcheine Quetschung des Unterleibes entstand, die ihm nacheinigen Tagen den Tod brachte.
Einige Jahre später wurde sein zweiter Sohn bei demDorfe Crimderode vom Wagen überfahren und tvdt nachHause gebracht, so daß die Familie, ihrer Ernährer beraubt,in dürftige Umstände kam nnd ihr Häuschen verkaufenmußte, da der älteste Sohn nicht so viel verdienen konnte,nm die noch unerzogenen Kinder zu ernähren nnd dieSchulden zu bezahlen. Da ich nachher von Nvrdhausenfortgekommen bin, so habe ich nichts mehr von ihnenerfahren.
Der zweite Sohn Friedrich war Mühlenbesitzer inSnndhausen bei Nvrdhausen. Er heirathete eine Edle vonByla, durch die er in den Besitz der Mühle kam. Da ichihn selbst nicht persönlich kennen gelernt habe, so weiß ichwenig von seinen Verhältnissen. Von seinen Söhnen lernteder eine das Geschäft seines Vaters, der andere studirte.
In dieser Familie trug sich am 10. März 1850 eingar trauriges Ereigniß zu. Ein junger Verwandter derFamilie, von Byla, besuchte dieselbe und ging mit seinemVetter, dem jungen Schellhoß, dem Müller, spät Abendsauf die Entenjagd. Beide trennten sich, um die Gegendzu durchstreifen. Es war ein stiller Abend nnd der Mondbeleuchtete bei Hellem Himmel die ganze Landschaft. Nachkurzer Zeit gewahrt Schellhoß etwas Weißes, glaubt, essei eine Ente, legt sein Gewehr an, schießt nnd hat sichergetroffen. Aber wer beschreibt sein Entsetzen, als er hin-zuläuft und seinen lieben Verwandten im Blute schwimmendfindet, denn die vermeintliche Ente war Niemand andersals der junge v. Byla, der sich in einen Graben gesetzthatte, um den Enten besser aufzulauern. Da er einenweißen Filzhut auf hatte, der über den Rand des Grabens