„och seine Kindes-Kindcr, den» bei seinem Tode warenschon alle seine Kinder verhcirathet, und er sah auch, daßsie ihr Brvd hatten. Von seinen beiden Töchtern heirathetedie eine den Müller Schcllhoß, die andere den MaurerPresse!. Nach den mir bekannt gewordenen Nachrichtengebe ich von ihren Familien, was ich weiß, in den nunfolgenden Blättern.
XII.
Die Familie Schellhoss.
Christiane Eckart war die jüngste Tochter meinerGroßeltern und wnrde in dem vcrhängnißvollen Jahre1807 am 22. Mai geboren, war also noch ein kleines Kind,als die Franzosen ins Land kamen und die Eltern vordem Feinde fliehen mußten, als die preußische Nctiradewar. Ihren Schulunterricht erhielt sie aber in Nordhauscnin der Neustädter Töchterschule, wo sie auch Anweisung inweiblichen Handarbeiten erhielt. Sie wnrde 1821 in derFranenbcrger Kirche confirmirt und führte nach dem Todeihrer Mutter, welche 1820 starb, in Gemeinschaft mit ihrerSchwester Johanna die Wirthschaft ihres Vaters nocheinige Jahre, wo sie dann in Dienst trat und sich einigeJahre später mit dem Müller Johann Schcllhoß ver-heiratete, dessen zweite Ehefrau sie wurde, da die erste,eine geborene Schäfer, gestorben war und ihm vier Kinderhinterließ.
Die Familie Schellhoß aber war lange Zeit inHachclbich bei Sondershauscn im Fürstcnthum Schwarzbnrg-Sondershausen wohnhaft, wo der Vater eine Stelle alsNevierförster bekleidete. Derselbe hinterließ seiner imhohen Alter verstorbenen Frau vier Kinder, eine Tochter,welche den Cantor in Hachelbich heirathete und drei Söhne,welche alle drei das Müllerhandwerk lernten.
Der erste, Karl, kam nach Nordhansen und verheirathetesich daselbst mit einer geborenen Bergmann. Er wohnte