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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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Harzes wohnend, von denen wahrscheinlich der Harz seinenNamen erhielt. Beide Stamme erhielten 40 Jahre nachder Scheidnnger Schlacht von den Langobarden die Auf-forderung zu einem Kriegszuge nach Italien, woran sieauch Theil nahmen. In ihre Besitzungen zogen mit Zu-stimmung des fränkischen Königs die Schwaben undHosingen ein. Wenige Jahre darauf kehrten die Sachsenwieder in ihre alten Wohnsitze zurück, wurden aber vonden neuen Besitzern geschlagen, machten Frieden undwohnten nun unter jenen. Die Eugern aber besetztendie südlichen Abhänge des Harzes; waren die Herren desLandes, ließen aber die Thüringer unter sich wohnen, be-sonders die Bauern, da sie selber nicht so bedeutend anZahl waren, daß sie selber das Land bauen und auf derStufe der Cultur erhalten konnten, welche es unter denThüringern erreicht hatte. Diese Reste der frühem Be-völkerung hießen Laien, waren in der Harzgcgend sehrzahlreich und für die dortige Mission von nicht geringerBedeutung. Uebrigens lag dort eine Menge kleiner Dörferund gar keine Stadt, und alles durfte ins Land kommen,nur nicht das Evangelium, welches sie aus politischen Rück-sichten gegen die Franken haßten. Sobald aber diese über-wunden und die Häuptlinge des Volks für die Frankengewonnen waren, fand auch das Evangelium ungehindertenEingang.

Bonifatius und mehr noch die von ihm ausgesandtenMissionare predigten und tauften unter den einzelnenVolksstämmen. Spätere Könige der Sachsen und Frankenzerstörten zwar das Meiste wieder; aber später, 24 Jahrenachher, wurde diese Mission von Brüdern ans demKloster Hersfcld in Hessen wieder aufgenommen und nichtohne Segen, denn sie gründeten manche Kirche an derNnstrut und Helme.

Karl der Große kam bei seinem dritten Feldzugc gegendie Sachsen, 775, bis an den nordöstlichen Harz vor. Dakam ihm ein harudischer Edeling Namens Adalrich ent-gegen und gelobte mit seinem Volke Frieden. Durch des-