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Der größte Theil dieser Sachen ist an nnd für sich nicht von bedeuten-dem Werth, als Ehrengaben und als Familienstücke haben sie aber für micheinen sehr großen, weshalb ich hiermit bestimme: daß dieselben einst nach demAbleben meines Sohnes an seinen Sohn, meinen geliebten Enkel Wolf, kommenund möglichst lange bei unserer Familie verbleiben sollen.
IV.
Meinem geliebten Enkel Wolf von Tümpling vermache ich:
Meine kleine goldene Taschenuhr, die ich täglich getragen und von meinerguten Frau geschenkt bekommen habe.
2. Den silbernen Pokal, den mir mein Sohn am Juni an meinemsojährigen Dienstjubiläum, an dem Tage, wo ich Dich, mein lieber guterWolf, in Toblenz über die Taufe hielt, geschenkt hat.z. Das Gebethbuch meines in Gott ruhenden Vaters, — Gellerts GeistlicheGden und Lieder —. Das Buch ist in seinem ursprünglichen Einbände.Mein Vater hat fast täglich darin gelesen, auch manche Lieder selbst ein-geschrieben. — Er war geboren am 20. September 5250, gestorben den
Dctober ^soz.
Möchtest Du mein guter Wolf öfters, und mit Andacht, darin lesen,Dein Herz und Dein Vertrauen auf Gott wird sich dabei heben, innere Zu-friedenheit wird Dich dadurch beglücken. — Mir ist dieses Buch immer einKleinod gewesen, oft habe ich Trost darin gefunden; es hat stets einen sehrhohen Werth für mich gehabt.
Das Miniaturbild meiner Mutter Bruder, des Schwedischen FeldmarschallGrafen Stedingk. Möge es Dich mein geliebter Enkel anfeuern, so wie er,durch Dich selbst und eigenes Verdienst eine ähnliche Stellung in der Mensch-lichen Gesellschaft und in Deinem Beruf zu erlangen.
5. Das schöne Werk in 2 großen Bänden über die Reisen des Prinzen Wal-demar von Preußen nach Indien, die mir des genannten Prinzen Geschwister,nämlich der Prinz Adalbert von Preußen, die jetzige Wittwe des Königsvon Bayern und die Prinzessin Karl von Hessen-Darmstadt, geschenkt habe»,indem der Prinz Waldemar früher beim ^ Garde-Dragoner-Regimentunter meinein Vberbefehl gestanden und ich dadurch Gelegenheit hatte, seineausgezeichneten Eigenschaften zu würdigen.
Es wäre mir wünschenswcrth, wenn dieses Werk recht lange bei unsererFamilie erhalten würde. —
62. Zwei Reden am Sarge von Wolf von Tümpling ans Reins-dorf (30s), s83s Februar 5.
I.
Worte am Sarge des Herrn Major von Tümpling, gesprochen vomSuperintendenten Landmann am ö. Februar s33s in Reinsdorf.Was nach vielen zwischen Furcht und Hoffnung verlebten Wochen undMonaten zuletzt als unvermeidlich Tag für Tag erwartet worden war, das ist