Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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6t. Auszug aus dem Testament von Adam von Tümpling (290).

Potsdam, 5370 April 27.Handschrift: Abschrift von dein bei dem Königlichen Kreisgericht zu Pots-dam dexonirten Testament.

III.

Meinem oben acl I. bezeichneten Sohn vermache ich noch besonders:

1. Die Bilder des Hochseeligen Königs und der Königin Elisabeth, welcheLetztere, nach dem Todesfall des Erster», mir dieselben Allcrgnädigst zuverleihen die Allerhöchste Huld gehabt hat.

2. Die große Porzellan-Oase mit dein Bildnis; Seiner Majestät des KönigsWilhelm, die ein Allerhöchstes Geschenk zu unserer goldenen Hochzeit ist.

Z. Die Marmorsäule, worauf die obige Vase steht und die ein liebes Ge-schenk meiner theuern Frau ist.

q. Den mir am loskll Mai 1852 von dem Dfficier-Korxs des iskll Garde-Ulanen-Regiments dessen Kommandeur ich damals bereits s Jahrelang gewesen war geschenkten Ehrensäbcl.

s. Den silbernen Pokal mit einer goldenen Medaille, ein mir gewordenestheuercs Geschenk ans den Händen weiland Seiner Majestät des KönigsFriedrich Wilhelm des 9^ und Allerhöchst dessen Gemahlin, der KöniginElisabeth, bei Gelegenheit Ihrer silbernen Hochzeit am 29. November 18-18.

6. Das Bild, welches mir zu meinem sojährigen Dienstjubiläum damalsvom Prinzen von Preußen jetzigen Königs Majestät geschenktworden ist.

7. Das Ehrengeschenk von dem Vfficier-Korxs der 6 Garde-Kavallerie-Regimenter zu meinem sojährigen Dienstjubilänm, bestehend in einerAdresse.

8. Die schwarze Englische Stnbenuhr, von meiner Mutter Familie her-stammend, welche die Todesstunde meines Großvaters Major vonStedingk auf Lentschow bei Anelam, meines Vaters, des Gberstenund Kommandeurs des Glascrschen Husaren-Regiments in Warschau,meiner Mutter in Pasewalk, zur Stelle geschlagen hat und wahrschein-lich auch die meinige schlagen wird.

9. Den silbernen Eampagne-Becher meines Großvaters Stedingk.

10. Den Silbernen Becher, welchen mir meine Kaineraden aus der Hin-gebung des Kronprinzen anno ;327 bei meiner damaligen Trennungvon Ihnen zum Andenken geschenkt haben.

11. Die Büste unseres Königs Friedrich Wilhelm des ^ von Erz. Geschenkdieses Königs Majestät.

12. Meine Rcpetiruhr, die ich von meinem Vater habe und die er bis anseinen Tod getragen.

15. Das Eichene Lürea», welches mein Großvater Stedingk auf einem Pack-pfcrde im Kriege mitgefiihrt hat.

1-1. Das kleine Bild meines Vaters Bruder, des Hofmarschalls am SächsischenHofe zu Dresden.