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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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selbe» so oft die zu Falle kommt rechte Folge zu thun, wie solcher Mannlehn-guter Recht uud Gewohnheit ist. Wir haben auch uff beschehenes fleißigesbitten, jedoch mit der coudition, woferne er, was au berührtem Guthe ermangelt,seinem Versprechen gemäß wiederum so viel möglich boybringen wird, seine ge-dachtes von Tümplings Stiefsöhne Jost Friedrichen und Georg Ludwigen vonMandelsloh mit vorbeschriebenen Guthern und Zinsen zn Udestedt zugleich be-liehen, doch bescheidentlich uud also, do gedachter Lieutenant Rudolfs Wilhelmvon Tümpling oder dessen rechte ehelich gebohrne männliche Leibes Lehnserbenmit Tode abgehen wurden, daß berührte Guter uud Zinße uf sie Jost Fried-richen und Georg Ludwigen Gebrüdern von Mandelslohe und deren rechteehelich gebohrcne männliche Leibes Lehnserbeu kommen und fallen, Hingegensie dem Lehn allenthalben gebührliche Folge leisten und sich jederzeit darmitalso verhalten sollen, wie solcher Maunlehnguther Recht und Gewohnheit ist.Hierbei seind gewesen die gestrenge vest uud hoch gelahrte unsere liebe getreueHerr Ahasverus Frizschius, derer Rechte Doctor, cum. pul. eass. und Kanzler,Herr Christoph Abraham von Krackow und Herr Johann Friedrich Gerhard,beyde Räthe, wie auch Johann Justus Reinhardt, der Rechte Lieent. uud Secretar,und andere derer unsorigen glaubwürdigen mehr. Uhrknndlich ist hieran unserLehns Insiegel gehenget worden. So geschehen und gegeben zn Rudolstadt am27. Monatstage Aprilis des eintausend sechshundert und sieben und neunzigstenJahres

(U. 8.) Albrccht Anton.

47. RIandat Aaiser Leopold's I. in 5achen Regina und GeorgWölfl, von Tümpling (s29) o/a HeinrichXVIII. Grafen Reuß.

Wien, f699 Februar 9.

Handschrift: Abschrift: Fürstl. Rcuß j. L. Hofbibliothck zu Schleiz, ActaMein-Aga.

Wir Leopold von Gottes gnaden Erwöhltcr Römischer Kayser, zu allenZeiten Mehrer des Reichs, in Germanien, zu Hnngarn, Böheimb, Dalmation,Troatien und Sclavonicn, König rc. Ertzherzog zu Österreich, Herzog zu Burgund,Steyr, Kärnten, Train und Wittenberg, Grass zn Tyrol rc. Entbieten demHoch- und Wohlgebohrnen, lluserm und des Reichs lieben getrewen Henrichdem Achtzehenden jüngerem Rcuß Grasten und Herrn von Plawen, Herrn znGraitz, Kranichfeld, Gera, Bchlaiz und Lobenstein, Knser Kays, gnad, undhiemit zu wissen, daß Unß weiland Veit Ludwigs von Tümpling hindcrlasseneWittib und Erben in underthänigkeit zu vernehmen geben, was gestaltenzwischen weiland Henrich dem andern Reußen Grasten von Plawen, wie auchAnna Dorothea verwittibten Reußen Gräffin von Plawen gebohrner Gräffinzu Schwarzburg und Hohenstein in tragender und von Unß gnädigst confirmirterVormundschafft ihrer minderjährigen respective Vettern und Söhnen, bonant-lichen deiner, des beklagten Henrichs des Achtzehenden, Sodan Henrichen des