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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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wird. Wollen aber E. Gn. dem von Heßeler wie abgedacht durch deroselbenSchoßer ansprechen laßen, bin ich erbotigk, darinit die Sache einen beßernvortgangk gewinne, noch ein Schreiben uf E. Gn. gesinnen und die Seit mitzu uberschicken, dero gewißen Zuvorsicht, solches wo muglichen ohne frucht nichtabgehen soll, Habe E. Gn. ich in Antwortt vermelden wollen und erkenneE. Gn. in dießem und andern unterthenige Dinste zu erzeigen mich gantzsschuldigt und bereitwilligk. Datum am 22. llunnarrj ^.o. (t5)y?.

Euer Gn. untertheniger gehorsamer

<Vtto von Tümpling? doselbsten.

Aeußere Aufschrift: Dem wohlgcbornen und edlen Herrn Herrn HeinrichenSchencken n. Freyherrn zu Tauttenburg p. Meinem gnedigen Herrn.

22. Letztwillige Verfügung von Tatharina von Tümpling geb.von Bünau a. d. H. Schlöben.

Tamburg, März f.

Handschrift: Abschrift von dem im Archiv zu Tümpling Z77H noch vor-handen gewesenen Griginal.

Im Nahmenn der heiligenn göttlichen» vnzertheiltteun Dreyfalttigkeit,Gottes des vatters, Gottes des Sohns vndt Gottes des heyligenn Geistes.Amen.

Nachdem in dieser argenn czergengklichen Weldt nichts gewisscrs als dertodtt, aber nichts vnngewissers Als die stunde des todtes,

Also auch das sich niemandes seiner gewaldt, Reichthumb, ehre, sterckevnndt anders zu getrösten, sonndernn das dem zeitlichen todte Alle Menschenvon wegen der Ahnererbten vnndt würklichen sünde aus Gottes gerechter straffevnndt zornn vnndtter worffen sein müßen,

Als hatt die Tdele vnndt Lhrenvilthugenndtsahme fraw Katharinageborene von Bunaw, dos Edelen, gestrengen vnndt Ehrnvesten Vtto vonTümplinngs doselbstenn vnndt czu Sulza vnndt Posewiczs geliebttes Weib, inBetrachtunnge vndt erwegunge dessen Allen, Erstlichenn, Gott dem Allmäch-tigen», wan vnndt czue welcher zeitt er sie aus seinem göttlichen Rath vnndtwillenn Aus diesenn Llennden sterblichen Lebenn vnndt Iammerthall (Darzuesie den iederzeitt als eine Lhristin willig? vndt bercitt) Abfordernn würde, Ihreliebe Seele ganz treulichen beuohlenn vnndt ist in ihren Hertzcn aus GottesWortt vnndt durch einen starcken festen Glaubcnn dermaßen vorgewißert vndtversichert^ das vmb des Leidenns gnrndt sterben»? Ihesu Christi, ihres Herrenvndt einigen Heylanndes vnndt scligkmachers, Willenn Alle ihre sündenn ihrgenczlichenn verziehen» vnndt vergeben seinndt vnndt das gedachte ihre liebeSeele, nach ihrem sehligen Abschiede, in den Thron vnndt schos des Allmech-tigen geführett vndt ein Kindt der Ewigen sehligkeitt sein» werde.