sollen petri Pauli des künftigen gg. Jahres neben gebuerlicher Pension allßS pro osuto entrichtet werden.
Hierauf cedire vnd vbergebe Ich gemelten deme von Tümpling solchmein erkauftes Guth mit einwilligung vnnd vorbewust deß von Dienstedt frey-willigk vnd wohlbedachtigk, alßo daß Er daßelbe vor sich vnd seine Lehns Erbennutzen, genießen vndt seines gefallen? gebrauchen möge, Darwieder Ich nochmeine Männlich Leibes-LehnsErben nichtß seinn, sondern vielmehr neben denvon Denstedt eine rechte vollständige Gewehr sein wollen, Jnmaßen Ich auchden Kaufbrief vnd besiegelten Anschlag? innß Ambt Roßla eingelegt, welcherIhm zu künftiger Außzahlung zue Händen gegeben werden soll.
Treulich sonder gefährde.
Zu Uhrkundt seindt hierzu alß Gezengen bittlichen erfordert die Edlen, Ehren-vesten vnd Erbaren Hanß Georg von Weydenbach, Balten Stiegel! Ambtmannzue Prießnitz vnnd Heinrich Florian Förster, Ambt-Schößer zue Roßla, welchediese Uebergabe neben Bnß Eontrahenten mit Ihren angebohrnen vnndt ge-wöhnlichen Petschaften vnnd Unterschriebenen Handschriften bekräftiget, Welcheswier, allßo geschehen, wißentlich bekennen, Jedoch Bnß vnnd vnßern Erbenohne schaden. Geschehen vnd gegeben Sultza den 28. Juni ^,0. L. g8.
21. Otto von Tümpling an Heinrich Schenken von Tautenburg.
Handschrift: Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar, Lotisulrinnn, ^597—562S, tot. 229, Vriginal, ohne Unterschrift, aber mit Gtto's Siegel.
Wohlgeborner und Edeler gnediger Herr! Neben Erbictung meiner unter-thenigen Dinste Habs Euer Gn. schreiben mit geburlicher Reverentz neben desvon Heßelers gethaner Antwort ich wol empfangen und hette zwar so wolE. Gn. mich dieses Abschlages nicht vermutet. Bin aber nachmals gewißerZuversicht, wen E. Gn. erwenten dem von Heßeler durch dcroselben Schosserneben einer andern person ansprechen ließen, er wurde sich eines bessern denitzo geschehen ercleren Den do ich für meine person dißes orts gleichwoll gargerne wolte verreißen (wie dan E. Gn. woll ein mchres zu wilfahren ich michschuldig? erkennen), vermag? ich doch meines Leibes schwachheit halber nicht vort-zukommen, bin auch der unterthcnigcn zuvorsicht Euer Gn. werden mich indemendschuldiget halten, dan got weis sioder dero Zeit horo, als von E. Gn. ichwiederumb zu Hauße gelanget, mir solche Beschwcrunge in meinem Haupteentstanden, das ich nicht weis was es noch für einen außgangk gewinnen
(D. 8.)
Dieß Dtto vonTümpling(D. 8.)
Balten Stiege» dießmeine Handschrift.
(D. 8.)
Dieß Tham von Den-stedt meine Handschrift(D. 8.)H. F. Förster
1599 Jan. 22.