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schweig in Quedlinburg angehörte,* kam die durch die erste TheilungPolens ((772) hervorgerufene Nothwendigkeit der Vermehrungder preußischen Armee entgegen. Preußen hatte ja Mestpreußenund den Netzedistrikt (ohne Danzig und Thorn) erworben.
So reichte Ferdinand zu Dresden, wo er damals (bei derTompagnie des Rittmeisters von Vitzthum) stand, am 28. Februar(77Z bei dem Generalmajor von Winckelmann sein Dimissions-gesuch ein.** Am 2. April bewilligte Aurfürst Friedrich August III.Ferdinand den erbetenen Abschied,*** nachdem er „sein unter-thänigstes äovoir bey allen Vorfallenheiten dergestalt tapfer, treuund redlich erwiesen, auch sich also verhalten, daß seine vorgesetzteOfficiers mit ihm jederzeit wohl zufrieden seyn können."
Friedrich der Große nahm, indem der damalige preußischeGesandte in Dresden Adrian Heinrich von Borcke ihn warmempfahl, Ferdinand in seine Armee auf und ließ ihm folgendesPatent**** zustellen:
„Nachdem Seiner Königlichen Majestät von Preußen, Unsermallergnädigsten Könige und Herrn, die guten pualitaown des inAuswärtigen Diensten gestandenen ^oräinanä von ll^ümplinA be-sonders angerühmet worden, so sind Sie daher bewogen worden,ihn zu Dero Drsmisr Inoutonant bey dem Neu errichteten Ovstien-schen Regiment Ilusarsn in Gnaden zu bestellen und anzunehmen.Thun das auch hiermit und in Krafft dieses Datsnts, dergestalt:daß Allerhächstgedachter Seiner Königlichen Majestät und OoroKöniglichein Hause Derselbe zuforderst hold, treu und gehorsamseyn, seiner (Hun-As gebührend wahrnehmen, was ihme zu thunund zu verrichten oblieget und anbefohlen wird, so Tages als
^ Der Erste, der (t7Zo) in preußische Dienste getreten, war Ludwig Gttoa. d. B. Bergsulza (S. 2 -^—25 -5).
« chauptstaatsarchiv Dresden, Iwo. 1. ppz, Acta die Garde du Corps betr.,z?7Z, vol. ;? Bl. 82.
Ebenda.
Vligiiial im Archiv zu Thalstein.