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Ferdinand behielt sich zwar die gesammte Hand an Arns-dorf vor (welche ihm auch am (9. März (776 bekannt wurde),er ertheilte aber im voraus seine Zustimmung für den Fall, daßWolf sowohl intor vivos czuum mortis ouusa über Arnsdorfdisponiren, dasselbe verkaufen, verschenken, vermachen und ver-pfänden wollte.
Dieser Verkauf wurde am ((.Juli (775 konfirmirt.
Was Ferdinand'? Antheil an Hermsdorf betrifft, so besaßer, ebenso wie sein Bruder Wolf, 9» davon (B. H(3), welches erauf seine Böhne Adam und Curt vererbte.
Beinen (77H zugefallenen Antheil an Freiroda mitCrölpaund Löbschütz verkaufte er, ebenso wie sein Bruder und seineVettern, am (9- Mai (800 an seinen Vetter Ferdinand LudwigChristian von Bchönberg auf Ober-Reinsberg und Areipitsch(5.3(7). Auf feinen und seines Bruders Antheil fielen 3000 Thlr.
Was endlich Borna betrifft, so war Ferdinand'? OheimChristian Gottlob I. am (6. December (770 zu Goßera ge-storben. Ferdinand wurde darauf am 30. October (772 die ge-sammte Hand an Borna bekannt. Nachdem Gottlob's BohnChristian (775, dessen Bohn Ferdinand (73H Borna übernommenhatte, erhielt Ferdinand, mit seinein Bruder, am 23. April (790»- die gesammte Hand daran, ebenso noch am (2. April (802, nach-
dem Christian'? Bohn Ferdinand (800 Borna an seinen OheimWolf verkauft hatte (B. H0().
Ferdinand's Wunsch, seinem militärischen Binn mehr Bpiel-raum zu geben in der größeren preußischen Armee, in welcher derGenius Friedrich'? des Großen lebte, und welcher sein tapfererOheim Georg Wolf II., bisher Oberst und Commandeur desLossow'schen Füsilier-Regiments in Minden, als Oberst und Chefdes Garnison-Regiments Nr. 2 in Bchidlitz bei Danzig und seinVetter a. d. H. Casekirchcn, Carl Gottlob ((93 des Btamm-baums), als Major bei dem Regiment des Herzogs von Braun-