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kauft (und wurde am 5. Oecember (7(8 mit dem ganzen Gutebelehnt).*
So war das Viertel von Serba 32 Jahre in Tümpling'schemBesitz gewesen. —
Am 3. October (705, fast 3 Jahre nach dem Tode seinesVaters, hatte sich Georg Friedrich zu Serba mit Tatharina Hed-wig geb. von Steuden (ein altes Mansfeldisches Geschlecht) ver-mählt. Ihr Vater war Christoph Otto auf Schnaditz und Friede-burg, braunschweigischer Aammerjunker (st (686), ihre MutterAuguste Marie geb. von der Asseburg a. d. H. Schermicke.
Tatharina Hedwig war Wittwe von Joachim Otto Edlemvon plotho, welcher seinerseits in erster Ehe ((6ZU mit SibyllaTatharina geb. von der Streithorst vermählt gewesen war. Ta-tharina Hedwig hatte ihn: 2 Söhne geschenkt, Otto Augustin,Welcher bald nach dem Vater starb, und Friedrich Wilhelm, ge-boren ungefähr (702. Letzteren brachte sie also Georg Friedrich zu.
Joachim Otto Edler von jDlotho war jDfandinhaber desAlosters Gerbstedt bei Eislebsn in der Grafschaft Mansfeld ge-wesen. Gerbstedt war übrigens schon seit über einem Jahrhundertwegen einer Forderung an die Grafen von Mansfeld im jDfand-besitz der plotho: schon in seinem Testament vom 8. März (603hatte der Oberst Otto Edler von jDlotho, Herr zu Engelmünster,dem Aloster die Fideicommiß-Eigenschaft beigelegt.
Als nun Joachim Otto gestorben war, Tatharina HedwigGeorg Friedrich geheirathet hatte und ihr Sohn Friedrich Wilhelm
* Am 22. April ^72q wurden seine beiden Söhne, Christian Heinrich(Cisenachcr Gberforstmeister, später Preußischer Kammerherr, Hofmarschall undvicekanzler des Iohanniter-Grdens) und Carl Friedrich (Lieutenant bei derSächsischen Leibgarde zum Friedenstein, später Gberforstmeister zu Hümmels-Hain), mit Serba belehnt. Crsterer kaufte die Hälfte Carl Friedrich'? undwurde am 7. Februar ^7Z2 mit gauz Serba belehut. Der jüngste seiner dreiSöhne, Wilhelm Adolph (Gberforstmeister in Klosterlausnitz), kaufte im Jahrel?S7 die Antheile seiner Brüder, die Preußische Gfficicre waren, und wurdeam 5. Februar ^768 mit Serba belehnt.