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200 fl. vermacht und durch den Receß von (5. 208) erhielter dessen silbernen Degen.
Georg Friedrich scheint auch den Kriegsdienst früh begonnenzu haben. Aus einem Schreiben seines Oheims Rudolf Wil-helm II. cid Udestedt s s. September sSß? geht wenigstens her-vor, daß er in diesem Jahre „am Rheinstrom unter denen Sachsenmilitiret". Das Airchenbuch von Serba verzeichnet ihn als Haupt-mann „zum fürstl. Bürgel'schen Defensions-Volk", d. h. er hatteeine Hauptmannsstelle im Weimarischen Landregiment von Bürgelinne, wie schon sein Vater in den 9^ Iahren als Obristwacht-meister der „Desensioner" von Bürgel erschien und wie sein OheimRudolf Wilhelm auch Hauptmann im RIainzischen Erfurter Land-regiment war.
Als Hauptmann erscheint er schon s706.
Nach dem am 2. December s702 zu Serba erfolgten Todeseines Vaters bat er d d Serba 28. Februar s703^ den HerzogChristian von Eisenberg, an welchen s630 Serba gefallen war,um Belehnung mit dem väterlichen Viertel an diesem Ritterguteund wurde er am s2. September desselben Jahres zu Alten bürgdamit belehnt.
Die Schwierigkeiten, welche aus dem Mitbesitz an Serba schonfür seinen Vater entstanden waren (S. 2s^) sowie seine Vermählungim Jahre s705 veranlaßten wohl Georg Friedrich, sich dieses Be-sitzes zu entäußern. Er verkaufte ihn im Jahre s707 an denOberjägermeister Heinrich Siegmund von Stutterheim in Kloster-lausnitz und wurde dieser Verkauf am 28. April vom HerzogFriedrich II. von Gotha, an welchen Serba nach dem Tode Her-zogs Christian s707 gefallen war, zu Altenburg ratificirt. Stutter-heim hatte schon in den Iahren s70s und s70H von GeorgChristian von Sandersleben die anderen drei Viertel von Serba ge-
* Herzog!. Regierungsarchiv zu Altenburg, Lehnsakten von Serba,vol. II., Bl. ;s.