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Die von den Partheien erbetene Konfirmation des Raufver-trages ließ lange auf sich warten, da die Rudolstädter Räthe desGrafen Albrecht Anton, des Seniors der Grafen, sich erst mit denRathen der Grafen Christian Wilhelm und Anton Günther zuSondershausen und zu Arnstadt in Verbindung setzen mußten.Anter'm 30. October (695 konfirmirte dann Graf Albrecht Anton,„der Vier Grafen des Reichs, Graf zu Schwarzburg und Hohen-stein, Herr zu Arnstadt, Sondershauscn, Leutenberg, Lohra undRlettenberg", den Vertrag und wurde Wilhelm zu Rudolstadt am(3. Februar (6H6 mit Udestedt beliehen. Am (5. August wurdeihm dann noch verstattet, 2000 Thaler zu Gunsten seiner Ehefrauauf das Gut eintragen zu lassen, da dasselbe zun: großen Theilmit ihren Geldern gekauft worden war. Am 27. April (Kg?wurde ihm endlich zu Rudolstadt der Lehnbrief (Urkunden-An-hang H6) ausgefertigt und wurden in diesem auf seine Bitte seineStiefsöhne Jost Friedrich und Georg Ludwig von Mandelslohemit Udestedt zugleich beliehen. Sein Bruder Georg Christophhatte für seinen Sohn Georg Friedrich die Mitbelehnschaft aus-geschlagen, da er neben den Mandelslohe nur in die andere Hälftedes Gutes succedircn sollte.
Nach dem Tode des Grafen Albrecht Anton wurde Wilhelmvon dem nunmehrigen Senior, dem Fürsten Christian Wilhelm zuSchwarzburg am 22. Januar (7(2 zu Sondershausen von Neuembeliehen.^ Nach Wilhelm's kinderlosein Tode wurde sodann seinStiefsohn Jost Friedrich von Mandelslohe am 25. April (7(8 mitUdestedt beliehen.
So lebte denn Wilhelm noch 22 Jahre zu Neumark, nachdem Zeugniß des Pfarrers Leich, in glücklicher Ehe mit EvaMagdalene, aus welche nur ein tiefer Schatten fiel durch den Toddes einzigen Sohnes.
" Geh. Haupt-und Staatsarchiv Weimar, H., H8ZZ, Acta „SenioratlehnUdestedt, Mamilehu".