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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Herrschaft, während sein Vater mit Berg- und Stadt Sulza unterWeimarische Herrschaft gekommen war. Am (0. October (675kaufte er nämlich zu Serba (Urkunden-Anhang HO) von ChristianFriedrich von Sandersleben das diesem gehörige Viertel des Ritter-guts Serba nebst den halben Denstedt'schen Gebäuden für (239 fl.3 gr. 6 F

Das Rittergut Serba, früher im Besitz der von Mosen,von Hanfmuß, von Äsnitz, von Minckwitz, von Denstedt, war imJahre (653 in zwei Hälften getheilt worden, die eine Hälfte er-hielt Erdmann von Denstedt, die andere Hans von Sandersleben,welcher mit Sibylle Mechtilde von Denstedt verheirathet war.

Nach dem Tode Denstedt's erwarben die drei hinterlassenenSöhne von Hans von Sandersleben, Heinrich Christian, Hans Wil-helm und Georg Abraham, im Jahre (673 die Denstedt'scheHälfte von den Herren von Römer. In der brüderlichen Theilungvom 30. August (673 kam auf den Theil Heinrich Christian'?bezw. seines Sohnes Christian Friedrich von Serba, von deralten Sandersleben'schen Hälfte, während Hans Wilhelm undGeorg Abraham ^2 erhielt.

Christian Friedrich zog nach Schweden. In dem Aaufvertragmit Tümpling bedachte er alles Mögliche: so verpflichtete er ihn,wenn seine Großmutter, Sibylle Mechtilde, sterben würde, stattseiner den dritten Theil der Beerdigungskosten zu tragen, und seinerMutter, Anna Catharina geb. von Bünau, bezw. seiner Schwester,der verwittweten Anna Dorothee von Wangenheim zu Graitschen,HOO fl. auszuzahlen.

Außer den vertragschließenden Theilen unterzeichneten und be-siegelten den Vertrag Christian Friedrich'? Mutter und Oheime,Heinrich Constantin von Langenhagen auf Göritzberg und HansErnst von Iagemann auf Hainspitz. Herzog Friedrich I. vonGotha ratificirte den Vertrag zu Altenburg am 30. November(677 und belehnte Georg Christoph mit seinein Theil an Serba