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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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am 5. Januar Z678. Dieser erbat sich in: Jahre sSYH bei HerzogChristian als Mitbelehnte seinen eben mündig gewordenen SohnGeorg Friedrich, seinen einzigen noch lebenden Bruder RudolfZVil Hein: II. und den Ehemann seiner Stieftochter, Gustavvon Teuchern, Schwarzburgischen Hauptmann zun: Gehren, dochwurde er mit seinem Gesuch abgewiesen, da er versäumt hatte, dieMitbelehntcn binnen Jahresfrist zu benennen.

Serba war nämlich in der Theilung von s630 mit denÄmtern Eisenberg, Ronneburg, Roda und Eamburg an HerzogChristian von Eisenberg, einen der jüngeren Brüder des HerzogsFriedrich's I. von Gotha, gekommen. Nach den: Tode desselbenim Jahre Z707 kam es an seinen Neffen, Herzog Friedrich II.von Gotha.

Georg Christoph's Mitbesitz an Serba verwickelte ihn in vieleWeitläufigkeiten mit den zwei anderen Mitbesitzern, besonders mitGeorg Abrahan: von Sandersleben, welche nothdürftig von denCommissarien des Herzogs zu Serba am 27. Juni s673 verglichenwurden.^ Mit Georg Abrahan:, seinem Schwiegervater s2 Jahrespäter, war es dahin gekommen, daß in dem Vergleich ihr Ver-hältniß seinen Ausdruck in den Worten fand:so mächten sie ein-mahl einander die Hälße brechen!"

Georg Christoph baute nach den: Jahre söHV in SerbadasNeue Wohnhauß".^ Er mußte seinen Theil an Serba mitHz Ritterpferd verdienen. Ein Lehnbrief ist ihm aber trotz wieder-holter Gesuche nicht ausgefertigt worden.

Am 6. Juli söZO, nachdem er nach dem im Jahre Z633 er-folgten Tode seines Vaters am 23. Februar mit seinen

* Altenburger Regierungsakten, Amt Effenberg,das durch absterbenErdmann's von Dienstedt axert wordene Guth Serba betr., Xo. :S72^678",XIV. L».

^ Canzleiakten im Landesarchiv zu Altenburg,Georg Christoph's vonTümpling gesuchte oouseus Lonfirmation auf das Rittergut Serba betr.,^o. :?o:, XIV. Serba q.