Am (H. Juli (669 nahm er mit seinen beiden älteren Brü-dern Adam Friedrich und Johann Georg sowie mit seinen VetternVeit Ludwig und Adam Friedrich (a. d. H. Posewitz) an der Bei-setzung des Herzogs Friedrich Wilhelm's II. von Altenburg, ihresLandesherrn, Theil (Kachttariu^, Funeralien).
Gr vermählte sich, nach dem Airchenbuch von Bergsulza, am(3. Januar (67(, nicht lange vor dem Tode seiner Mutter, da-selbst mit Gatharina Maria geb. von Münch a. d. H. Würch-hausen (wohl der Schwester des Mündels seines Vaters), Wittwedes Hieronymus Franz von Langenhagen, schwedischen Gapitainsund späteren fürstlich sächsischen Amtmanns zu Zwätzen (Brudersvon Heinrich Tonstantin zu Göritzberg), welcher drei Ainder, FranzWilhelm, Franz Heinrich und Tatharina, hinterlassen hatte, dievon Heinrich Gerhard von Münch bevormundet wurden.
Tatharina schenkte ihm in den Iahren (672—(679 fünfAinder, 2 Söhne, Georg Friedrich ((39) und Hans Georg ((H(),welcher Letztere jung zu Serba starb, und 3 Töchter — vergl.Tap. VI. Sie starb zwischen (679 und (689.
Am 26. April (679 hatte er bei der Beisetzung der HerzoginThristiane von Gisenberg eines der 8 Pferde des Leichenwagensgeführt, während seine Vettern Veit Ludwig und Philipp Lebrechtletzteren mit Fackeln begleiteten. Im Jahre (63 ( wird er alszunr Altenburger Landtag gehörig erwähnt. Aus den Iahren(692 und (693 wird noch berichtet, daß er als Obristwachtmeisterdie Defensioner auf dem Markt zu Stadt Bürgel und in Thal-Bürgel hat exerciren lassen.
In der Zeit seiner ersten Ghe kaufte er sich in der Nähe vonBürgel an und kam damit, ebenso wie sein älterer Bruder AdamFriedrich, als Besitzer von Rausdorf, und die Besitzer von Tümp-ling, Posewitz, Zöthen, Tasekirchen, Heiligenkreuz und Schieben— seit der Landestheilung von (672 —, unter die Gothaische