Adam Friedrich siegelte und unterschrieb so:
In dem Registratur-Buch bei der jDfarre zu Groß-Bockedrafindet sich folgende Eintragung:
„Am 23. September NOVXVIII ist der Wohlgeborsne HerrHerr Adam Friedrich von Tümpling, auf Rausdorf, sanft undseelig in dem Herrn Abends gegen 6 Uhr entschlafen, darauf andem 26. echisäsm wurde der verblichene Körper in der Kirche da-selbst zu Rausdorf Abends zwischen des von Mulich's und deradlichen Jungfern Begräbniß mit einer Tollecte und Segen bei-gesetzet. Die Gedächtnißpredigt wurde nach Verlauf H WochenVom. 29. Trin. ox llss. XXXIIX v. s? — „„Siehe, um Trostwar mir sehr bange. Du aber hast dich meiner Seele herzlich an-genommen, daß sie nicht verdürbe; denn du wirfst alle meineSünde hinter dich zurück"" — gehalten ohne Abdankung."
Seine Gemahlin überlebte ihn 3H Jahre und blieb in Raus-dorf wohnen, so lange es im Tümplingischen Besitz war, d. h.bis s?ss, wo es ihr Sohn Wolf Heinrich an seinen SchwagerHünefeldt verkaufte.*
* tvolf Heinrich von Tümpling, welcher am s. September t?oo vonseinem Bruder die Hälfte von Rausdorf gekauft hatte, verkaufte Rausdorf am2z. Januar an seinen Schwager Hünefeldt. Dieser verkaufte es vor >720an Gottfried Ernst von Eichenberg (Eychelberg), dessen Enkel Ludwig AdamErnst es :??Z an August Eugenius Rudolf Geyer von Geyersberg, Alten-burgischen Kammerherrn und Obersten zu Gotha, verkaufte, von t?8Z—tSS2war Rausdorf dann im Besitz der Familie von Kessel, von ^852 bis jetzt indem der Familie Körner.