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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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In die Rausdorffer Kirchs verehret. Adam Fridrich von Timp-ling. ^.o. (692.

Katharina Sabina stiftete dazu eine halbrunde silberne Hostien-büchse mit vergoldeten Streifen oben und unten und mit der An-schrift auf deren äußerem Boden:

Katharina Sabina von Tümpling.

^.uuo (692.^

Noch in diesem Jahre, also schon fünf Jahre nach seinemVater, starb Adam Friedrich, und zwar am 22. September, erst52 Jahre alt. Er kränkelte schon seit mehreren Iahren, was ausseinem oben erwähnten Schreiben vom 6. Juli (692 hervorgeht.Am (9. August desselben Jahres schrieb er auch an den AurfürstenJohann Georg IV.,^ er habenun fast Jahr und Tag mit einemheftigen Auartanfieber zugebracht" und seiendie Glieder dermaßen »

zerissen, daß zu Hause selbige noch zur Zeit wenig brauchen kan".

So hatte er auch schon am (5. September sSsft, zusammen mitseiner Ehefrau, ein wechselseitiges Testament (Urkunden-An-hang H2) vor dem Amtsschosser der Ämter Leuchtenburg undOrlamünde, Johann Emanuel Rudolph, und im Beistande HansWilhelm's von Millich errichtet. In demselben hatten sie sich zugegenseitigen Erben eingesetzt mit der Maßgabe, daß sein Neffeund jDathenkind Georg Friedrich (Sohn Georg Ehristoph's), seine ^

einzig noch lebende Schwester Agnes von Hanfmuß und ihreTochter Thristiane Apollonia (welche später den von Neidschützheirathete) je 200 fl. und sein jüngster Bruder Rudolf Wilhelm II.

50 fl. als Legat erhalten sollten. Schließlich sollten seine StiefkinderWolf Friedrich, Wolf Heinrich und Sophie Elisabeth von Hüne-feldt auch seine alleinigen Erben sein.

* Vergl. Bau- und Kunst-Denkmäler Thüringens, Lieft II, zsss, Amts-gerichtsbezirk Roda. >

ksaupt- und Staatsarchiv Weimar, H., s-zos, Tümpling'sche Lehnstückein der Pflege Lamburg.