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Altenburg schreibt) seine über Jahr und Tag angehaltene und derHochfürstlichen Regierung selbst wissende harte Unpäßlichkeit solchesnicht zulassen wollen". Arn 5. October (692 wurde er aber zuAltenburg von den Vormündern des Herzogs Friedrich II., seinenOheimen, den Herzögen Bernhard zu Meiningen und Heinrich zuRömhild, von Neuem belehnt (Urkunden-Anhang HZ). AlsZeugen unter dem Lehnbriefe (welcher den 6. December (639fälschlich als den Tag des Kaufes von Rausdorf angiebt) er-scheinen u. a. Georg Dietrich Pflug zu posterstein (der spätereKanzler), Georg Albrecht von Osterhausen und Heinrich Hildebrandvon Einsiedel auf Lumpzig.
Wolf Friedrich und Wolf Heinrich wurden mitbelehnt.
Adam Friedrich hatte ebenfalls viel Ärgerniß mit den Fröh-nern, worüber umständliche Schriften aus den Iahren (690 und(69( vorhanden sind.* Im letzteren Jahre lag er auch in Ge-meinschaft mit Hans Wilhelm von Millich und Hans WilhelmKölbel von Geising, dem Ehemann von Brigitta Margarethevon Millich, in Irrungen wegen Abzugsgeldes mit der GemahlinTarl Balthasar'? von poyda zu Wöltwitz, Sabine Barbara geb.von Etzdorf, deren Turator Hans Ernst von Troyff auf Schiebelau,Kammerdirektor zu Eisenberg und Amtshauptmann zu Roda, war.**
Der Kirche zu Rausdorf machten Adam Friedrich und Ta-tharina Sabina zur Ehre Gottes Stiftungen, welche noch heuteerhalten sind. Adam Friedrich widmete einen silber-vergoldetenKelch, in gothisirendem Style. Den Knauf umgeben Rauten-würfel, welche die das Wort Iehsus bildenden Buchstaben zeigenunter dem Rande des Sechspaßfußes läuft die Inschrift:
* Herzogliches Regierungsarchiv zu Altenburg, Pr. Arch. Ll. I (Livil-processe), ?. vol. I. „die Unterthanen zu Groß- und Kleinen-Bockedra undderselben Gerichtsherrschaft der von Tümpling zu Raußdorf und wider denvon Millich zu Bockedra".
Ebendaselbst, Kanzlei-Akten XIV L°, Rausdorf 2.