Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
188
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vielmehr wolle er Alles ganz frei haben, obgleich es nicht zumRittergut gehöre.

Am 6. October replicirten die Junker. Was Stadt Sulzabeträfe, so beklagte sich die Gemeinde selbst gar nicht über sie, nurder Rath, dessen ehrenrührige Beschuldigungen sie sichhöchlich zuGemüthe zihen"; der Rath sollte dochsich selbsten brieffen, daderselbe befinden würde wie vngüth- vndt vnnachbarlich derselbegegen Vnß sich erweiset" cliooro ouim non »ullioit soll probaroclsbet.

Was den Bäcker beträfe, so wären sie nach den Recessen vonsö99 und s<557 bloß verpflichtet, dem Rath und der Bürgerschaftihn zu präsentiren; von einer Einwilligung Beider wäre keine Rede.

Daran, daß die Fröhner öfters bei dem Stadtknecht, als beidem Bürgermeister bestellt würden, wäre der Umstand Schuld,daßHerr Bürgermeister Eschner selten zu Hause vnd außer einem gutenRausche anzutreffen, auch man nicht gewust, ob er in der Darn-stetischen, Born-, Saltz- oder anderen Dorfschcnke zu finden, wieauch nicht schuldig, ihn in dreyer oder mehrerer Herren Landensuchen zu laßen." Auch sei er es, der jedes Blal bei seiner Ad-ministration des Stadtregiments solche unnöthige Zwistigkeitenerregte.

Was ferner die Beschwerde der Gemeinde von Dorf Sulzabeträfe, somöchten doch nur diese Alüglinge zuförderst auf ihreHütten, wie sie solche ins truckene brächten, bedacht sein"; siewüßtenohne der Bauern vnverschämbte Klage Vnß von selbstzu bescheiden, daß wir unser nutzbar Guth nicht vorsetzlich eingehenlaßen werden, wir haben nunmehr, Gott Lob, eine geraume Zeithauß gehalten" wie sie später dem Herzoge gegenüber sichnennen:wir alte vnd sonder Ruhm zu melden ieder Zeit für-sichtige und sorgfältige haußwirthe"; die Beschuldigung, daß ihreSchafe den mit einer Blauer umgebenen und verschlossenen Kirch-hof behüteten, wäre lächerlich,müsten derowegen die Schaffe