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Der Schosser Caspar Schmidt hatte im Jahre (655 ein neuesErbbuch angelegt, gegen dessen Inhalt, als im Widerspruch stehendmit den schon seinem Großvater verbürgten Rechten, Hans Os-wald, in Bezug aus (7 Punkte, 6. cl. Altenburg 8. December (663„zum zierlichsten", aber energisch, protestirte (Stadt Sulza, Raths-archiv, Receßbuch (Report. Nr. 5s tot. H3). Schon am 6. Sep-tember (656 hatte Hans Oswald sich in einem Schreiben anHerzog Friedrich Wilhelm II. über Schmidt's „Privat-Affecte" be-schwert.
So hatte dann auch Kirchner, Schmidt's Nachfolger, HansOswald die Erbgerichte auf der Ilm streitig machen wollen, ob-gleich in den Lehnbriefen über Bergsulza (S. 87 und Urkunden-Anhang 28) die Tümplings die „fischerey uff der Ilmen", „zweyLachsfischwasser uff der Illmen" und die Erbgerichte in Lehn er-halten hatten. Der Streit hierüber zog sich vom Jahre (656 anmehrere Jahre hindurch. Nachdem aber der Herzog 6. 6. Altenburg29. August (66( an Kirchner einen Erlaß gerichtet, wonach „wierwohl gemeynet supplicirenden von Tümpling die abgedachten Erb-gerichte aus besondern Gnaden wiedersahren zue laßen", berichtetederselbe, entgegen seinen bisherigen langathmigen Ausführungen,in welchen er bis auf den Zeitzischen Bertrag vom 25. Juli (567zurückgegangen war, am (2. Februar (662, daß er „Amts halberhierinnen weiter nichts erhebliches zu erinnern."^'
Wegen anderer Differenzen beschied der Herzog zum 3. Februar(669 Hans Oswald, die Vertreter der drei Sulza und den SchosserBernhard Christian Kayser, Kirchner's Nachfolger, zum Verhörnach Altenburg. Der Herzog starb freilich bald darauf, am22. April, aber dennoch kam am (2. Juni (669 ein neuer Receß
* Staatsarchiv tveimar, Sachse» mit Adel und Lehnsleute», Sulza, AmtRoßla, „Hanns Gszivaldt's von Tümpling zu Bergk Sulha prätentirte Erb-gerichte vff dem Illmenstrohm betr., Z662."
von Tümpling. II. 13