Brüder Wolf Dietrich und Georg Friedrich von Witzleben aufWolmirstedt bei Wiehe verkauften.^
Hans Oswald's ferneres langes Leben — er wurde Jahrealt — hat sich nun in Bergsulza abgespielt, nur in den Iahren(659 und (660 scheint er in Groß-Aroinsdorf bei Weimar, welcheser gepachtet hatte, gelebt zu haben. Einen Schluß hierauf ge-statten die Airchenregister von Bergsulza, welche mit dem Jahre(620 beginnen. Hans Oswald scheint auch ein Haus in Weimarbesessen zu haben, denn im Februar (665 heißt es: „in dasTümpling'sche Haus am Schloß alhier."
Die Uirchenregister berichten von: Jahre (6^0 ab genau überdie „im adlichen Hause" zu Bergsulza stattgefundenen Taufen (dieältesten 9 Rinder wurden dort in den Iahren (6H0-—(65H ge-boren) und vom Jahre (650 an über die zur Beichte und zum
" Elisabeth hatte mit ihre» Schwestern, Sophie, Gemahlin des Schwe-dischen Obersten Moritz Hold, nnd Marie Anna, Gemahlin von Georg Wolfvon Tangel auf Denstedt, noch ihre Ehegelder zu fordern, und zwar Elisabeth2778 fl. ?>/- aus Ulrichshalben und s»o Reichsthaler aus Buchelsdorf(Bucholtzdorf) bei Namslau in Schlesien, welches ebenfalls ihrem Vater gehörtund welches ihr Vetter, Moritz von Rottulinsky, Freiherr von Icltsch, aufGramschiitz, Briefen und Strehlitz in Schlesien, am g. April 165H verkauft hatte.
Hans Oswald hatte, gemeinsam mit dem Eurator der Schwestern,Eustachius von Harras auf Oßmannstedt, viel Mühe, um seiner Ehefrau zudem ihrigen zu verhelfen. Nach den Lehnsakten über das Rittergut Ulrichs-halbcn (Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar, H88H, vol. I), über Aroms-dorf (daselbst 2gSA, vol. I) und über Bergsulza (daselbst) dauerten seine Be-mühungen von ISHH—(665. Er hatte sich sogar an das Hofgericht in Jenawenden müssen.
Was die Forderungen aus Ulrichshalben betrifft, so wurde Hans Os-wald durch den Receß befriedigt, welchen Herzog Wilhelm von Weimar mitihm am ^6. Januar (65( abschloß (Urkunden-Anhang 56). Wegen derForderungen aus Buchelsdorf hatte er seinen ältesten Sohn Adam Friedrichnach Schlesien senden müssen. Er stützte sich hierbei auf den Raufvertrag,welchen sein Mandatar, Caspar von Rottulinsky, Freiherr von Jeltsch, aufRanchwitz (Ranckwitz, bei Nimptsch in Schlesien) mit dem obengenanntenMoritz von Rottulinsky am g. April (65-1 über Buchelsdorf geschlossen hatte.—
Die jetzigen Grafen Rottulinsky von Rottulin in Österreich und Ungarnsind eines Stammes mit jenen Rottulinsky.