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sSHf* seinen zwei Jahre zuvor nach dem Tode Herzog Jo-hann Philipp'? zur Regierung gekommenen Herzog spricht er vonsich als „Evern Fürstlichen Gnaden in die fO iahr zwar unwür-digen iedoch getreuen Diener". Gr wird sich jedoch bald daraufnach Bergsulza zurückgezogen haben, da er sich am 29. Januars6H0 daselbst mit Elisabeth geb. von Aottulinsky,^ Freiin von Ieltsch,a. d. H. Ulrichshalben, vermählt hattet Mit dieser zusammenhatte er, wie wir S. sahen, schon am f3. September s633 zuBergsulza Pathe bei der Taufe seines Neffen Otto Friedrich ge-standen. Ulrichshalben ist außerdem nur zwei Meilen von Berg-sulza entfernt.
Elisabeth von Tümpling'? Vater, Adam von Uottulinsky aufUlrichshalben bei Weimar, vermählt mit Elisabeth geb. von Pfluga. d. H. Gröbitz, war schon, wie wohl auch ihre Mutter, vor ihrerHeirath, welche wohl deßwegen auf Bergsulza gefeiert wurde, ver-storben, ebenso sein einziger Sohn Friedrich. Ulrichshalben wardaher an die Söhne des Herzogs Johann von Weiniar, Wil-helm IV. von Weimar, Albrecht von Eisenach und Ernst denFrommen von Gotha, heimgefallen, welche es dann zu Anfangder vierziger Jahre des f7. Jahrhunderts für 26000 fl. an die
* Haupt- und Staatsarchiv Weimar, Lehnsakten Stadt- und Bergsulza,,607-(670.
** Die Familie von Aottulinsky ist eine alte schlesische; Ianke von Kottu-linsky Hatto im Jahre (-(52 Ieltsch bei DHIau in Schlesien, welches im 1-1. Jahr-hundert den Prittwitz und Borschnitz, sodann dem Bischof Conrad, Herzog vonVels, gehört hatte, gekauft; seine Nachkommen nannten sich daher auch Frei-herren von Ieltsch; Nicolaus wurde im Jahre (5(8 in den Reichsfreiherrnstanderhoben. Im (6. Jahrhundert endlich kam Ieltsch an die Saurma (Reichsritterseit
Im Trauregister von Bergsulza heißt es: „(6(o am 29. Januarkopulirt nach dreimaliger Proclamation Junker Hans Vswald von Tümp-ling und die edle und viel tugendsame Jungfrau Elisabeth, des weilandehrenfesten gestrengen Adam von Aottulinskp zu Ulrichshalben nachgelasseneTochter."