heiligen Abendmahl erschienenen Mitglieder der TümplingischenFamilie, in deren Mitte (es läßt sich dies wenigstens sür die Zeitvon (650—(667 verfolgen) auch die Jungfrau Anna Sibylle vonMarschall lebte, nicht minder aber auch Hans Oswald's ältereSchwester Anna Marie, welche, 55 Jahre alt, am 5. October (665zu Bergsulza starb.'"
Wie sein Bruder Hans Georg, so hielt auch Hans Oswaldfest und treu zu seiner Airche, und mit ihm seine Hausfrau Elisa-beth. Mindestens zwei Mal, meistens drei Mal jährlich, in:Jahre (656 sogar vier Mal, gingen sie zu Beichte und Abend-mahl, von: Jahre (652 an nicht mehr ohne Ainder. In diesen:Jahre nämlich geleiteten sie ihren ältesten Sohn Adam Friedrich,damals noch nicht zwölf Jahre alt (in: Übrigen waren die Ainderbei dieser Gelegenheit höchstens dreizehn Jahre alt) zum Altar,wie es im Airchenbuch heißt: pro primo; im Jahre (65H ihrenzweiten, Johann Georg, (655 ihren dritten, Georg Christoph,(66( ihren fünften, Otto Friedrich (der vierte, Hans Oswald HI.,geb. 27. April (6H5, scheint auswärts erzogen worden zu sein; ererscheint erst (66( bei obiger Gelegenheit), (667 ihren sechstenSohn, Rudolph Wilhelm II. (auf dem Stammbaum ist der NameRudolph irrthümlich als sein Rufname angedeutet worden), da-zwischen (665 ihre Tochter Eva Thristine, deren Schwestern Doro-thee Elisabeth (geb. 5. September (6H6) und Marie Elisabeth(geb. 20. Januar (652), kaum etwas älter als ein Jahr geworden,am 23. November (6H7 bezw. 27. Januar (655 gestorben warenund von deren jüngster Schwester Agnes wir wohl deshalb imAirchenbuch Nichts erfahren, weil es von: Jahre (666 an nurheißt: „der Edle von Tümpling mit Ehefrau und Familie" oder
* :66Z den z. Dctober ist des weiland hochedelgeborncn Hans Gswaldvon Tümpling auf Bergsulza und Stöben nachgelassene Tochter Anna Mariafrüh q> Uhr gestorben und am 7. mit Leichenpredigt und Sulzaer Lantorei be-erdigt worden.