Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

^57

Stadt Sulza erfolgte erst nach Hans Georg'sTode, höchstwahrscheinlich im Jahre (672, zwischen seinen Söhnen Otto Fried-rich (Georg Friedrich war schon seit vor (66s si) und Veit Ludwigeiner- und ihrem Oheim Hans Oswald II. anderseits. VeitLudwig war (66? volljährig geworden, hatte (SSsj Schieben ge-kauft und (67 ( sich mit Regina von Treutz vermählt.

Nachdem er Stadt Sulza allein übernommen, verkaufte er es(675 an seinen Schwager IVolf David von Raschau.

Auf Obiges weisen auch folgende Bezeichnungen hin:s. Lehnsakten über Stadt und Berg Sulza (607(670,2. Acta über das Rittergut Stadt Sulza (672(7(6,5. Berg Sulza (586 (70s).

In dem Receß vom 50. Alai (656 ist auch die Rede vondem Hause der Gebrüder Tümpling auf dem Berge und vonihre derer von Tümpling in Städtlein Sulza eingelegene Be-haußung, welche doch kein Erbe oder Bürgerhauß, sondern ein^Ikannlehen und sie mit denen Erbgerichten darinnen beliehen."(Vergl. den Receß vom 3. Juli (6(7, S. (27.)

Nachdem Hans Georg am 27. September (6H0 zu Berg-sulza pathe bei seinem Neffen Adam Friedrich gewesen war,brachte das folgende Jahr ihn in ein peinliches Verhältniß zu demPfarrer zu Bergsulza, Johann Röppich, welcher schon seit zehnIahren dort im Amt war. Noch im Jahre (653 hatte dessenEhefrau bei der Taufe Otto Friedrich'? pathe gestanden.

Der Pfarrer scheint sich ungebürliche Reden über den einenseiner Patrone erlaubt zu haben, so daß Hans Georg sich ge-nöthigt sah, ihn bei dem Hofgericht zu Jena zu verklagen.^ Erschreibt 6. 6. Bergsulza (2. Februar söHs:Ob gleich in allenRechten geistlichen Vndt weltlichen Vndt sonderlichen Sächsischen

* Abschriften aus den Prozeßakten des Hofgerichts zu Jena in SachenHanß Georg von Tümpling? zu Bergksulza contra Johann Aexpichen Pfarrerndoselbsten ^nno (lkri8ti zsqz (Weimar, I-oc. 26 Nr. ?zs).