Von Hans Georg's Löhnen erster Ehe berichtet noch derPfarrer (656: „(Juncker Georg Friedrich) ist anitzo hier zugegenund gibt seinem lieben Vater mit betrübtem Herzen das Geleite zuseinem Ruhebettlein . . . (Juncker Otto Friedrich) welcher anitzounter der schwedischen Armee wider Polen sich aufhält. Gott derHerr wolle ihn durch seine heilige Engelein vor allen Schaden undGefahr behüten, gesund und starck wieder anhero bringen und hie-durch seine vornehme Freunde erfreuen und, wenn er den leides-mütigen Todesfall seines herzliebsten Vaters erfahren wird, kräff-tiglich trösten." —
Was nun Hans Georg's Besitzverhältnisse betrifft, so hatteer nach dein Tode seines Vaters („demnach kurz abgewichenerZeitt unser lieber Vater Oswald von Timpling seliger aus diesemIammerthal nach Gottes willen selig verschieden") und bald nachder Schlacht bei Breitenfeld, zusammen mit seinem Bruder OttoFriedrich, den Herzog Johann Philipp unter'm 23. November(6Z('" gebeten, „uns beiden nicht alleine die Lehen über dasRittergutt Bergsulza undt allen darzu gehörigen pertiuevtieu, son-dern auch die gesampte Handt über die andern unserer VetterRittergutter Timpling (Rudolf Albrecht I.), Posewitz (WolfThristoph II.) und andere sampt derselben Zugehörungen zu be-kennen ... auch unfern beiden Brüdern (Hans Oswald II. undPhilipp Ernst II.) bis zu ihrer Lehensmündigkeit mäult gnedigzu verstatten."
Am 6. December desselben Jahres wurde ihm aus Altenburgerwiedert, daß ihrem Gesuche um Belehnung mit den: „Forwergkzu Sulza" und dem „Guth Stöben" Folge gegeben werdenwürde, sobald sie die bei der fürstlichen Aanzlei vorhandenen beidenLehnbriefe (vom (9. März (6(9) durch Einschickung der Gebührvon (0 Thaler (2 gr. ablösen würden.
* Geh. Haupt- und Staatsarchiv Weimar, Lehnsakten Stadt und Berg-sulza iso?—Z670.