nahe zwei Jahre ((6H(— (6H2) und die Feier des (00 jährigenJubiläums der Anstalt ((6^3) gefallen ist.
Georg Friedrich starb bald darauf, vor (66(.
Von Otto Friedrich (95) kennen wir, da er in Bergsulzageboren und am (3. September (638, nach dem Tode seinerMutter, dort auch getauft worden, (die Airchenbücher von StadtSulza reichen nicht so weit zurück) die pathen, nämlich:
(. Junker Heinrich Marschall von Tromsdorf (wohl Heinrich
Siegmund, sein Vetter),
2. Junker Heinrich Münch von Döbritschen,
Z. Junker Hans Adam Pflug von Denstedt,
-s. Junker Hans Oswald (II.) von Tümpling (sein Oheim),
3. Junker Christian von Tangel zu Denstedt,
6. Jungfrau Elisabeth von Kottulinsky (welche zwei Jahre
darauf Hans Oswald v. T. heirathete),
7. Frau Marie Johanna Aöppich, Ehefrau des Pfarrers von
Bergsulza.
Sonst wissen wir von ihm nur, daß sein und seines BrudersVormünder ihr Oheim Hans Oswald II. und ihrer MutterBruder, Georg Heinrich von Tangel auf Denstedt, waren, daß eraber schon seit (653 unter den Schweden wider die Polen diente^und daß er noch im Jahre (675 in Kriegsdiensten auswärtig war.Mir wissen nicht, ob er den Schweden treu geblieben ist, könnenes aber vermuthcn, so daß er wohl in den Reihen der Kämpfergegen den großen Kurfürsten zu suchen ist, welcher (672—(67ßden Krieg gegen Ludwig XIV. und die von ihm gewonnenenSchweden führte und Letztere am (3/23. Juni (675 bei Fehrbellinschlug.
" Der Schwedisch-Polnische Krieg von ^655—56S0, in welchem zunächstim Jahre t6Sö der große Kurfürst von Brandenburg mit den Schweden inder dreitägigen Schlacht bei Warschau siegte, endete im Frieden von Gliva da-mit, daß Preußen nach dem vertrage zu Wehlau mit den Polen als sonverainanerkannt wurde.