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„Als ^.rmo 5635", so berichtet der Pfarrer von Tromsdorfweiter, „Ihre Churfürstl. Durchl. zu Sachsen mit NeuerlicherMajestät Friede macheten, hat unser seeliger Juncker auch ab-gedanckt (wie auch Herzog Friedrich Wilhelm nach Altenburgzurückkehrte), die Haußhaltung angetreten und mit guten: Consensbeyderseits nahen Verwandten sich mit der HochCdelgebornenChrenVieltugendreichen Jungfrau Dorotheen Christinnen des wey-land auch HochCdelgebornen Gestrengen und Vesten Herrn GeorgGünther Thangels uff Denstet seeligen nachgelassener einiger undholdseeliger lieben Tochter ehelich eingelassen und den 23. Sep-tembris ^nno 5636 auff dem Hause Denstet sein Adeliches Bey-lager gehalten."
Dorothee Christine von Tangel war 5655 geboren, alsozehn Jahre jünger als Hans Georg. Ihre Mutter war wohlChristiane geb. von Pflug. Sie schenkte ihrem Cheherrn zweiSöhne, Georg Friedrich (ßH), geb. zu Stadt Sulza am 3. August5637, und Otto Friedrich (95), geb. zu Bergsulza am 50. Sep-tember 5638. Sie mußte des Letzteren Leben mit den: Tode be-zahlen, zwei Tage nach seiner Geburt starb die 23 jährige Frauund ward an: 20. September in der Airche von Bergsulza be-grabend
Von ihren beiden Söhnen wissen wir nur Folgendes:
Georg Friedrich (ßH) wurde von seinem Vater zu Neujahr5656 nach Schulpforta gegeben. Cr verließ diese Schule, nachdeminzwischen der Vater gestorben war, zu Ostern des folgenden Jahres.^Sein Rektor (der 53. seit Gründung der Schule) war N. Ioh.Aühn aus Delitzsch gewesen, in dessen Rektorat die Plünderung derPforte durch die Franzosen, die Schließung der Schule auf bei-
" Kirchenbuch zu Bergsulza: „:SZ3 den 20. September ist des JunkersJohann Georg von Tümpling Lhefrau Dorothea Christiane geborne von Thangel,alt 2H Jahre weniger tvochen, in der Kirche beigesetzt worden."
0r. Bittcher, Pförtner Album, Leipzig S. :6?: „:S56 2. Jan.Georg Friedr. v. Tümpling? aus Tromsdorff, abgegangen 2t.lNärz zss?."
von Tümpling. II. 11