von Tümplings eigen Pferd gehoben und ohne Schaden darvonbracht weßwegen er auch einen gar gnädigen Fürsten und Herrngehabt."
Nach Breitenfeld schloßen sich die protestantischen Fürsten undReichsstände dein frommen und tapfern Schwedenkönige an, welchernun durch Thüringen und Franken bis Alainz vordrang. HerzogFriedrich Wilhelm erhielt nach dem im Jahre (632 erfolgten Todeseines Bruders dessen Aürassier-Regiment. Er focht mit den säch-sischen Truppen in der Oberlausitz uud in Schlesien, wo er demLiegnitzer Treffen nebst mehreren Belagerungen beiwohnte. HansGeorg wird daher ebenfalls in der Oberlausitz und in Schlesienmitgekämpft haben.
Tilly ward (632 von Gustav Adolph am Lech geschlagen,wobei er tödlich verwundet wurde; Bayern ward von den Schwe-den besetzt. Nun aber trat Wallenstein, dessen Entlassung zweiJahre zuvor auf dem Tonvent der Aurfürsten zu Regensburgdurchgesetzt worden war, wieder als Aaiserlicher Feldherr auf undzog nach Sachsen, wohin ihm Gustav Adolph folgte. Am 6/(6. No-vember (632 siegte und fiel der Aönig bei Lützen.
Nachdem Wallenstein am 23. Februar (63H auf Befehl desAaisers zu Eger ermordet und, was bei Breitenfeld gewonnen,bei Nördlingen durch die Niederlage der Schweden unter Bernhardvon Sachsen-Weimar und Horn am 7. September (dem Jahres-tage von Breitenfeld) wieder verloren worden war, schloß Sachsenmit den: Aaiser den Prager Frieden am 30. Alai (635, durchwelchen es sich zum Aampf gegen Schweden verpflichtete. Bran-denburg und fast alle protestantischen Reichsstände traten demFrieden bei.
Ts folgte nun der schreckliche vierte Akt des Arieges, derdreizehnjährige schwedisch-französische Eroberungs-krieg, dessen Spuren auch im Saalthal heute noch nicht ver-wischt sind.