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Lrnst II. waren ja erst (3, (3 und 6 Jahre alt. Seine zweiteEhefrau schenkte ihm am 3. October (629 noch Zwillingstöchter,Margarethe (76) und Sophie (77).
Als die evangelischen Reichsstände bei dem Eonvent zu Leipzig,zu welchem sie sich auf Veranlassung des Aurfürsten Johann Georg I.im Februar (63( versammelten, den Beschluß gefaßt hatten, eineArmee von HO 000 Mann auf die Beine zu bringen und, fallsKaiser Ferdinand II. den an ihn zu stellenden Anträgen nicht Stattgeben sollte, sich selbst Recht zu verschaffen, und hiermit der dritteAkt des dreißigjährigen Krieges, das Übergewicht der Schwe-den in Deutschland, sich eröffnete, und nachdem König GustavAdolf am 2H. Juni (650 auf der Insel Rügen gelandet war, siegtedie „heroische" Seite von Hans Georg's Gcmüth wieder über die„fein höfliche". Er nahm — sein Vater war am 2ß. November(630 zu Bergsulza gestorben — bei dem damals 23 jährigen HerzogFriedrich Wilhelm (II.), dem jüngsten Bruder seines Landes- undLehnsherrn, des Herzogs Johann Philipp, Dienste (wie auch vondemselben Jahre an sein (7jähriger Bruder Hans Oswald II.),ward erst Kammerjunker, dann Eapitain-Lieutenant und endlichRittmeister. „Wie mänlich und rittermäßig" — so berichtet derPfarrer — „er sich in solchen seinen Kriegen und Zügen verhalten,ist unverborgen, ja etlichen hierzugegen unentfallen aber anzuführenkeine Zeit. Das kan ich ungeahntet nicht lassen: als in der erstenLeipzischen Schlacht den 7. Septembris ^.mro (63 (" (der Schlachtvon Breitenfeld am 7/(7. September, der erfolgreichsten und fürden Protestantismus wichtigsten des dreißigjährigen Krieges nachder Zerstörung Magdeburg's durch Tilly und Pappenheim am(0/20. Mai) „hochgedachten Herzog Friedrich Wilhelms FürstlicherGnaden Leib-Pferd vom Feinde erschossen worden (der Herzogdiente als Rittmeister in dem kursächsischen Kürassier-Regimentseines Bruders Johann Wilhelm) hat unser seeliger Juncker nebenJuncker Adolphen von Bernburgk Ihr Fürstl. Gn. aufs sein des