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(Nagdalene von Aalb!) wegen ihrer weiblich gerechtigkeit fastalles hinweg? genominen, daß nicht so viel blieben, daß die leichtersten, vielweniger andere vielseitige schuld haben abgetragen wer-den können. Zu deine, wann auch gleich ein wichtiges Grb vor-handen gewesen were, hette doch vnß beiden alß leiblichen bruderndie prioritet vor ihnie alß Bruders Lohn gebüret. Nichts minderaber haben wir Ihme zu den wenig mit zugelassen, wie die Rech-nung besaget" ((2. Juli (6(2).
Was endlich die verlangte Bormundschafts - Rechnung von(6(0—(6 (( beträfe, so wäre diese von ihnen nicht zu verlangen,da damals Wolf Thristoph's Wutter die Vormundschaft geführthätte. Sie selbst hätten ihre Rechnung erst mit dem (5. April (6((begonnen, dem Tage, an welchem sie von Aurfürst Thristian alsVormünder konfirmirt worden wären.
Aus dem Schluß der Antwort an den Herzog geht die tiefeVerstimmung hervor, in welche das Verfahren Wolf Thristoph'sseine früheren Vormünder versetzt hatte. Sic sagen darin: „Be-finden demnach daraußen G. F. G. gnedigk, daß dieses vnßersVettern einstreuen kein erhcblichkeit, sondern zu lenzerer Ver-zögerung der fach, ob wir etwan Inmittclst mit Gott abgehenvnd Gr mit vnsern Aindt, die darumb wenig wißen, seines ge-fallens nach geberen möchte, angesehen vnd geineinet sey."
In der That starb Hans Oswald schon ein Jahr darauf,allein seine Löhne wurden in der Folge unterstützt durch ihrenOheim Rudolf Albrecht, welcher sogar noch Wolf Thristophüberlebte, indem er, 86 Jahre alt, sechs Jahre älter als sein VaterOtto, erst am 23. April (657 zu Tümpling starb. —
Nlit den Schenken von Tautenburg stand Hans Oswaldselbstverständlich in vielfacher Berührung. Lein Vater war ja, ab-gesehen von dein alten durch das Röblitzholz und andere Lehnstückebegründeten Lehnsverhältniß zu ihnen und den seit Jahrhundertenzwischen beiden Geschlechtern bestehenden Beziehungen (Bd. I.