Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
127
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Stadt Sulza, Lorenz Hammer und Hans Loße,Demnach von den:Edlen, Gestrengen und Ehrenvesten Hanß Oßwaldt von Timp-lingk uf Bergk Sultza ein ncwer Becker Tiriax Uleyer us unndtangenommen (Hans Oswald besaß ja ^/z des Backofens in StadtSulza, während an Posewitz in der Theilung von (6(0 das dritteDrittel gekommen war) und denselben einen: Erbahrn Rath für-stellig gemacht", Letzteren: gegenüber sich für den neuen Stadt-bäcker in Bezug auf 7 Punkte verbürgen. So soll er von derNachbarn Brod die Arappeln nicht abreißen, die Brode nicht zuenge zusammen und in einander schieben, des Feuers mit Fleißwarten, damit an allen Orten gleich geheizt werde, endlich guteAchtung auf das Feuer geben, damit durch muthwillige Verwahr-losung kein Schade geschehe.

Schließlich heißt es:Do mehrgedachter Becker auch solchenArtickelln nicht nachleben und denselben zu wieder handeln würde,soll solches bey den: von Timplinck gebürlichen anbracht und erAlle Ukonat seinen Abschiebt haben."

Der Stadtschreiber Christoph Raps mußte den Verbürgungs-brief aufsetzen.

Hans Oswald's Beziehungen zu Berg-, Stadt und DorfSulza we rden ferner beleuchtet durch den Receß von: 8. Juli (6(7(Urkunden-Anhang 35), welcher zwischen ihm und den dreiSulza, auf Letzterer Antrag, auf den: Rathhause zu Stadt Sulzavon den verordneten Tommissarien, den: Amtsschosser zu Roßla,Utichael Gerlach, und den: Amtsverwalter zu Hardisleben, SebastianNandtwigch (?), aufgerichtet wurde.

Drei streitig gewesene Fragen, die Frage der Haltung und derAnzahl von Schafen, der Sommerung der Brachfelder und derFalge oder Umreißung der Stoppeln nicht vor Bartholomaeus(2^(. August), wurden durch jenen Receß verglichen.

Der erste Punkt war den drei Gemeinden von besondererWichtigkeit, weil sie mit Hans Oswald gemeinsame Trift hatten