dort Pathe (und zwar Hans Oswald bei der Tochter seinesKastors Johann Striegnitz), wurde (62( Philipp Trust II. dortgetauft, standen dort (623 seine erste Gemahlin und ihre (3jährige,gleichnamige, Tochter Anna Marie, letztere auch (627, pathe,ebenso (623 seine zweite Gemahlin und ihre Stieftochter AnnaMarie und wurden er sowohl wie seine erste Gemahlin dort (623bezw. (630 begraben.
Von den Schrecken des dreißigjährigen Krieges wurde er nichtberührt. Trst nach seinem Tode, nach der Ermordung Wallensteinszu Tger am 25. Februar (63H und nachdem das protestantischeSachsen mit dem Kaiser den prager Frieden vom 30. Mai (635geschlossen, wütheten die nun mit Frankreich verbündeten Schwedenunter Bauer in den Iahren (636—(6H0 auch in den Thälern derSaale und Ilm, denen dann Hatzfeldt, Mahl, Königsmarck, Mrangelfolgten. Sulza wurde (636 von den Schweden geplündert, aberHans Oswald's Bruder in Tümpling hatte unter allem diesemam Schwersten zu leiden und jene grauenvolle Zeit ist es, die somanche Dokumente im Archiv zu Tümpling verdarb, welche, wennsie erhalten wären, uns wohl auch noch über Hans OswaldManches berichten würden.
Von: Jahre (623 an, dem Jahre, in welchem er seine Ge-mahlin verlor, war er noch Zeuge der Kriegsfahrten seines ältestenSohnes Hans Georg, nachdem dieser bis dahin Page in Frauen-prießnitz und Gera gewesen war. —
Nur wenige Nachrichten sind über Hans Oswald's Be-ziehungen zu Berg- und Stadt Sulza erhalten. Sie finden sichtheils im Staatsarchiv zu Weimar (Lehnsakten Stadt- und Berg-sulza (607—(670 und Abtheilung Grafen und Herren, Schenkenzu Tautenburg, Misoolluneu Lelienlciaun (557—(6(7, vol. II),theils im Rathsarchiv zu Stadt Sulza, Receßbuch (Report. Nr. 5).
Charakteristisch für die damaligen Verhältnisse ist ein Ver-bürgungsbrief vom (. Mai (6((, laut welchem zwei Bürger von