man hierzu die (3(26 fl. Forderungen und 2ßc>5 fl. an baaremGelds rechnet und bedenkt, daß ( st- von damals — (5Mk. vonheute, so hinterließ er ein Vermögen von fast einer Million Mark —„durch Gottes Segen vnd geHapten Vleis", wie er (60^ an HerzogJohann schrieb.
Es ist zu bedauern, daß Otto's Vermögen nicht ungetheiltzu einem Familien-Fideicommiß gemacht worden ist. —
Drei goldene Retten, einen vergoldeten und sieben kleine silberneBecher vertheilten die drei Brüder unter sich, da dies ihnen ihreMutter iu ihrer letztwilligen Verfügung vom Jahre (5ß9 ver-macht hatte. Rudolf Albrecht kaufte die vier Wagenpferde zuTümpling für (20 fl.; ein altes Reitpferd, „welches der ErbenReiner begeret", wurde an den Schosser zu Tamburg für 20 Thalerverkauft. — Dem langjährigen Schreiber ihres Vaters, JohannRorn, verehrten sie (00, feinen: Diener Hans Böhm 25 fl. —
Hans Oswald erhielt also nunmehr Bergsulza in alleinigesEigenthum, nachdem er es ungefähr zehn Jahre schon mit seinemjüngsten Bruder zusammen verwaltet hatte. Er erhielt damit, alsEinziger von Otto's Lehnscrben, die Schriftsässigkeit (welche Tümp-ling erst am (7. Juni (658 von Herzog Friedrich Wilhelm II.von Altenburg gewährt wurde). Da das Amt Roßla ebenfalls(605 (bis (672) an Altenburg kam, so war Hans Oswald,ebenso wie fein Bruder Rudolf Albrecht und sein Neffe WolfChristoph, Vasall der Herzöge von Sachsen-Altenburg aus demWeimarischen Hause.
Bergsulza umfaßte, nach Inhalt des am 2. Januar (5ß5zwischen den Herzögen Friedrich Wilhelm I. und Johann undThomas von Denstedt abgeschlossenen Raufvertrages (S. 73), den HofBergsulza (bis dahin der Wittwe des Magister Heinrich Hofmanngehörig gewesen), den Hof in Fleck (Stadt) Sulza, welcher denHerzögen von der Wittwe von Ebersberg heimgefallen war, fernerin Stadt Sulza noch den Schafhof mit Scheunen und Ställen, die