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Sabina und Anna Magdalene Hans Sigismund von Hausen aufLützel-Sommern und Georg Christoph Münch zu Vormündernerhielten, nachdem ihre Mutter (vor dem (3. April (6(() zu Pose-witz an der Pest verstorben war.
Als Vormünder Mols Christoph's erscheinen dann übrigensschon im Jahre (6P Hans Oswald und Rudolf Albrecht.Diese führen dann die Vormundschaft bis zum Jahre (62s, woihr Neffe mündig wurde.
Nachdem die Lehnserben sich so mit den Landerben verglichenhatten, schritten sie am 3. Juli (6(0 zu Altenburg zur Theilungder sonstigen väterlichen Verlassenschaft an Lehn und Crbe (Ur-kunden-Anhang Z(). Die Lehngüter wurden „vf vier vnter-schiedliche vnuerdechtige los geschlagen". So erhielt nach demLoos:
Georg Otto Tümpling mit den Crbgerichten zu Tümpling,Stöben und Wonnitz, dem prießnitzer Holz, 3 Weinbergen zuTümpling (dem Bölwerbcrg, dem Aleinen Berg, dem AleinenTitzel — Bd. I. 266) u.a., Hans Oswald I. Bergsulza mit 3Weinbergen zu Tümpling (dem pfitzborn, dem Aötzschenberg, demGroßen Titzel) u.a., Rudolf Albrecht I. Leislau (Unter- undOberhof) und Stöben mit 2 Weinbergen zu Tümpling (dem LangenBerg und dem Großen Berg), dem Backofen zu Dorf Sulza u. a.,ihr Neffe Wolf Christoph II. Posewitz mit seinen Weinbergen,den Tautenburgischen Lehnstücken (dem Röblitz u. a.), Hz der Zin-sen zu Stadt und Feld Sulza (Bd. I. 20() u. a.
Jeder der vier Thcile war, nach Abzug der Beschwerung(d. h. von je (000 ff. für ( Ritterpferd u. a. Abgaben), auf(0620 ff. veranschlagt und zwar war der nach Abzug der Be-lastung angenommene Werth von Bergsulza hierfür maßgebendgewesen.
Vom väterlichen Besitz war Bergsulza der werthvollste. Ottohatte ihn vor (2 Iahren für (3350 ff. gekauft. Der Theilungs-