Druckschrift 
2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
Seite
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Auf dem Gottesacker zu Camburg wird er wohl bestattet wordensein, während sein Vater vor der Cyriakskirche ruht (Bd. I, S. 282).

Ihn überlebten seine sechs Rinder von denen er den Sohnund die zwei Töchter erster Ehe sowie die beiden ältesten Söhnezweiter Ehe verheirathet gesehen hatte, vier Enkelsöhne, WolfChristoph II., Hans Georg, Otto Friedrich und Rudolph Wil-helm I., und drei Enkeltöchter.

Seine Gemahlin überlebte ihn nicht, sie war schon imJahre (606 verstorben. (Vergl. unten in oap. II den Theilungs-Receß vom Z. Juli (6(0.)

Seine ältere Tochter Marie war mit David von Elben (ausNaumburgischem Geschlecht) auf Rodameuschel verheirathet. Siewar schon Wittwe beim Tode des Vaters und hatte einen Sohn,Christoph Otto, welcher sie bei der Verlesung des Testaments desVaters zu Altenburg am 2(. März (6(0 vertrat. Seiner jüngerenTochter Sabina Gemahl war Hans Georg von Weidenbach (aus(Huerfurtischem Geschlecht) auf Flurstedt, welcher ihm vor (SßI,zusammen mit seinem Bruder Wolf Christoph, Amtmann zuSaaleck, Leislau und die Wasserlesen verkauft hatte.

Seinen Rindern hinterließ Otto ein reiches Erbe, zunächst denalten Tümpling'schen Besitz: Tümpling, das Burglehn zuCamburg, die Radeberge, die sechs portenser Weinberge, dasRöblitzholz und die Zinsen zu Sulza (Bd. I, S. 28H), sodann denvon ihm erworbenen Besitz: Stöben, das prießnitzer Holz,Leislau, die Wasserlesen, Posewitz, Berg- und Stadt Sulza.

Otto trug von seinem Besitz zu Lehn

(. von den Ernestinern: Tümpling, das Burglehn zu Cam-burg, die Radeberge, Stöben, das prießnitzer Holz, dieWasserlesen und Posewitz dies Alles in der GrafschaftCamburg, sodann im Amt Roßla die Zinsen zu Sulzasowie Berg- und Stadt Sulza;