Im Jahre (599, nachem sie mit Otto über 50 Jahrs ver-mählt gewesen war, traf Catharina am s. März zu Camburgvor denl gehegten Landgerichte ihre letztwillige Verfügung (Ur-kunden-Anhang 22). Dieselbe ist ein herrliches Zeugniß fürdie Gottesfurcht und den starken evangelischen Glauben Catharina's,für ihre Liebe für ihren Chgemahl, ihre drei Söhne (von demSohn aus der ersten Ehe Otto's, Wolf Christoph, sowie vondessen zwei Schwestern ist nicht die Rede) und ihre SchwesterMarie von Bünau (ihre anderen Geschwister waren ja schonverstorben), nicht minder aber zeugt sie für das Glück ihrer Chesowie für die Söhne, von denen sie sagt, sie hätten sich von Jugendauf „Alles kindlichen gehorsambs, Liebe vnndt trewe beflissen, wiefrommen Gottesfürchtigen Rindern wohl ahnnstehett, eigenett vnndtgebührett, welches sie mitt Wahrheit anders nicht sagen könne".
Der Rechtskonsulent Johann Gottlieb Rayssr, welcher fürZeideler die Abschrift besorgt hatte, bemerkte unter derselben:„Dieses lustrumout ist im ori'chrml noch vorhanden und in Rümp-IIuAll beym ^rolliv verwahrlich, habe es verdoteuus abgeschriebenden (9. Januar (77H"> —
Nur diese selbe Zeit bestellte wohl auch der bald siebenzig-jährige Otto sein Haus. Schon (595 klagte er ja über seineHinfälligkeit. Cr hatte sein Testament, wie er in: Jahre (60Ham 3. Mai an Herzog Johann, den Mitvormund der Alten-burgischen Herzöge, schrieb, „vor Ctzlichen Iharen" gemacht undwir wissen, daß er dasselbe dann an: 5. Januar (609 in derFürstlichen Ranzlei zu Altenburg deponirt hatte (Tümpling kam
der Wittwe Wolf Philixp's von Tangel (Sohnes von ftans Tangel zu Flur-stedt— —) in dein Abschied zu Weimar vom 2. Vctober 558? zwischenAbraham von Wambach, vermählt seit ^582 mit Wolf Philipp's SchwesterSibylle, und dessen Brüdern Christoph und Volkmar.
5. (Crnestin. Gesammt-Archiv zu Weimar, USA. ? toi. H5 ^ (lux. III.Nr. 8H): Christoph von plausig zum pctersbcrg schuldet (58? Gtto :soo st.