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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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dasselbe und seine ruhmvolle Vergangenheit. Der preußische Zweigdesselben, von Christoph, dem Sohne Georg's (f 5V3), begründet,schien den Zusammenhang mit ihm vergessen zu haben, bis dieam s6. September s333 erfolgte Einweihung der durch die be-geisterten und aufopfernden Bemühungen des Pastor Stölten inherrlicher Form wiedererstandenen Airche zu Tautenburg dem Hauptdes preußischen Zweiges Veranlassung wurde, sich der Wiegeseines Geschlechtes wieder zu erinnern.

Wenn wir auch so glücklich gewesen sind, besonders aus denArchiven zu Weimar zur Geschichte Otto's im Vergleich zu dein,was bisher bekannt war, sehr reiches Material zu erhalten, so istdoch unzweifelhaft, daß nicht minder reiches Material im Laufeder Jahrhunderte verloren gegangen ist. So fehlt alle Unterlagefür das Darlehen von H000 fl., welches Otto, wie wir im Folgendenaus seinem Schreiben vom Z. Mai (60H an Herzog Johann vonWeimar ersehen werden, diesem und seinen Neffen am (3. Mais60o gewährt hatte. Indem wir hier einige andere BeziehungenOtto's nicht weiter ausführen wollen,^ wenden wir uns der Dar-stellung des Abends seines Lebens nunmehr zu.

* t. (Ernestin. Gesammt-Archiv zu Weimar, KsA. 0Z toi. 37): KlageVtto's t 2 ? 2 ^573 gegen Antonius von Kötschau auf Schafstedt in StiftMerseburg wegen nicht zugestandener Einlösung eines ehemals von Gtto'sVater oder Großvater ohne fürstlichen Eonsens aus dem Lehn an Kötschau'sGroßvater versetzten, zum Rittergut Tüinxling gehörigen Weinbergs seitensDtto's.

2. (Geh. Haupt- und Staatsarchiv zu Weimar, Abschiede, vol. VI. toi.tS7^ t68): vergleichung zu Weimar vom ^7. Sept. t27Z zwischen Gttound Levin von Wolframsdorf auf Köstritz, Bürgen von Gebhard von Münch,für ein Darlehen von woo fl., für welches Wolframsdorf mit Bewilligung derHerren Reußen Köstritz Gtto als Unterpfand einsetzt.

3. (Ebendaselbst, vol. VIII. tol. tM ll2): Abschied zu Weimar vom27. Nov. t 28 H zwischen Gtto und den vettern Caspar und Heinrich von Watz-dorf zu Naschhausen bezw. Schwarza wegen Gtto schuldiger ^00 fl.

-5. (Ebenda, Receßbücher, vol. VIII. tol. H3I)! Gtto erscheint mit seinem(späteren?) Schwiegersohn David von Elben auf Rodameuschel als Vormund