früherer Vormund Otto ihm auf ein Jahr 200 Rheinische Gold-gulden (das Stück zu 27 Meißener Silbergroschen) geliehen habe.Für ihn verbürgten sich Ludwig von Sommerlatt zu Molau undGurt von posern zu Hauspitz.
Im Jahre (539 war Otto von den vier Brüdern mit demRöblitzholz belehnt worden.
Heinrich's ältester Bruder Georg, welcher (533 kurfürstlicherHauptmann von Meißen und Großenhain geworden war, starbunverheirathet im folgenden Jahre (59(, sein Zweitältester Bruder,Rudolph, welcher nach dem Tode Georg's in der Theilung von(59^ Tautenburg erhalten hatte und mit Anna Magdalena,Tochter Georg's von Schönburg-Maldenburg vermählt war, starbkinderlos am (. Juni (59?. Gr wurde, ebenso wie sein Vaterund Großvater, in der Schenkengruft zu Frauenprießnitz beigesetzt.Der dritte Bruder, Burkhardt, übernahm hierauf im Jahre (598mit Heinrich die Herrschast, vermählte sich zu Dresden mit AgnesGräfin von Eberstein, kaufte (605 Droitzen, ward in demselbenJahre Statthalter, (604 Oberstkämmerer in Dresden und starbim folgenden Jahre, 59 Jahre alt, zu Dresden am 2. September(auch in Frauenprießnitz beigesetzt), mit Hinterlassung von 2 Söhnen,Christian und Georg.
Mit ihm wie mit Heinrich kam Otto von (599—(60H nochin mancherlei Schuldverhältnisse.
Heinrich hatte auf ein Darlehnsgesuch von Georg Rudolphvon Heßler auf Burghcßler und (seit (530) aus Schlöben eineabschlägige Antwort erhalten und dies seinem früheren VormundeOtto mitgetheilt. Letzterer, nachdem er bei Heinrich in Nieder-Trebra gewesen, wonach ihm „solche Beschwerungen im Haupteentstanden, das ich nicht weis was es noch für einen außgangkgewinnen wird", versprach ihm in einem noch erhaltenen, mitOtto's presset verschlossenen Originalschreiben vom 22. Januar (599,sich für ihn durch ein Schreiben an Heßler zu verwenden, „dero