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Dadurch, daß Otto nun in den Eontrakt von Julius von Dach-röden eintrat, erhielt er, neben der Schriftsässigkeit für Berg- undStadt Sulza, noch die übrigen ^,'z der Niedergerichte und des Back-ofens zu Stadt Sulza, so daß er vom Jahre (5ß3 an außer Hz derObergerichte zu Stadt Sulza die ganzen Erbgerichte zu Stadt undFeld Sulza und die beiden Backöfen zu Stadt und Dorf Sulza besaß.
Die Obcrgerichtsbarkeit, welche Otto also zu einem Drittelüber Stadt Sulza besaß, rührte von den Herren von Ebersbergher, von welchen, bezw. dem Nachfolger von Günther von Ebers-berg, Günther von Bünau zu Teuchern, Hans d. f). von Tümp-ling sie vor dem 6. Ulärz (H38 bezw. vor dem 3. November(507 mitgekauft hatte (Bd. I, S. 20(). Sie blieb bei dem Tümp-ling'schen Geschlecht bis zum 26. Juni (653, an welchem Tage,in Folge des zwischen Herzog Friedrich Wilhelm II. und seinemHofmarschall Philipp Heinrich von Tümpling a. d. H. Ease-kirchen am (7. Juni (658 abgeschlossenen Tausch- und Be-gnadigungsrecesses, dieselbe von Adam Friedrich von Tümplinga. d. H. Posewitz an des Herzogs Amt Roßla abgetreten und dasHaus Tümpling dafür mit den Obergerichten zu Tümpling, Stöben,Wonnitz und Leislau, sowie mit der Schriftsässigkeit und der hohenJagd begnadigt wurde.
Schon im Jahre (562 wird Otto als einer der Erb- undGerichtsherren in Stadt Sulza genannt. Unter'm (5. December(Dienstag nach Imoia) wurde nämlich zu Sulza eine Urkunde(Urkunden-Anhang 7) über die 3 Fälle ausgestellt, in welchendem Raths der Stadt, weil diese „die bcfreihung eins öffentlichenUlargkts vonn alter kaiserlicher Gewalt unnd Begnadung" (nämlich(02ß durch Kaiser Eonrad II., den Salier, auf Antrag des RittersElfericus — Helfreich — von Sulza) „über ettliche viel hundert
buch von ZVeimarischen und Altonburgischen Lehnbriefen unter Herzog Johannund Kurfürst Christian, zsos, v. toi. 25z — 2SZ; der Lehnbrief von ^607 imRegierungs-Archiv zu Altenburg, Rothes Lehnbnch, Cl. IV, IV Nr. so.