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2 (1892) Bis zur Gegenwart
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Gerichtsherren dem Rath zu Sulza zur Cognition überlasseneRechtspunkte von den unmündigen Rindern Christoph'? von Eders-berg die Rede.

Bevor Otto von Tümpling Berg- und Stadt Sulza kaufte, hatteer daselbst schon Besitzungen und Zinsen von seinen Vorfahren ererbt.

Schon M2, in dem Lehnbriefe über Tümpling, war ja Ihan,sein Urgroßvater, mit 2 Lammsbäuchen und 2 Gänsen in Sulzabelehnt worden (Bd. I, S. (((); in den Lehnbriefen über Tümp-ling von M2, Mo und M6 erscheinen sein Großvater Hansund dessen Bruder Oswald ebenfalls als mit Zinsen daselbst be-lehnt (S. M, (53 und (55); in den Iahren M3 und (507werden dem Vetter seines Großvaters, Hans dem Jüngeren, vomAurfürsten Friedrich dem Meisen und seinem Bruder zu Alten-burg und zu Weimar Lehnbriefe über die Zinsen zu Sulza aus-gestellt (S. (59 und (99), und zwar über H Schock 20 ScheffelHafer, 20 Hühner, ( Gans, ( Lammsbauch, ein Theil an denFleischbänken zu Sulza, je ein Theil an dem Backofen und an derAelter zu Sulza, Großheringen und Pfuhlsborn, f Schock 9 alteGroschen Geschoß zu Eberstedt und Trebra und über die oberstenund niedersten Gerichte in Stadt und Feld Sulza.

Mas besonders den Backofen und die Oberst- und Nieder-gerichte in Stadt Sulza betrifft, so bestanden diese Zinsen imJahre (507 in V.? des Backofens und der Gerichte, während 2/?landesherrlich waren (vergl. Bd. ft S. 20().

Alle diese Zinsen zu Sulza gingen dann auf Otto's VaterOswald durch die Lehnbriefe von (525, (523 und (553 (Bd. 1,S. 262, 265 und 265) über. Otto selbst war mit ihnen, so vielwir wissen, zuerst am 30. November (536 belehnt worden (derLehnbrief entspricht den früheren) und wurde dann noch am3(. October (605 und am (2. März (607 belehnt.^

^ Die Lehnbriefe von zsss und tS05 im kveimarischen Haupt- undStaatsarchiv, Akten über Lehen in Thüringen, L. tot. so ss bezw. Topial-