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2 (1892) Bis zur Gegenwart
Entstehung
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Wolf Christoph II. Poscwitz behielt. Dieser Besitz blieb dannder Ausgangspunkt der drei Tümpling'schen LinienPosewitz, Bergsulza (Sorna) und Tümpling (Tase-kirchen).

Gegen Ende der neunziger Jahre, in deren Verlauf Otto denEtanunbesitz schon durch den Ankauf von Leislau, von den Wasser-lesen und von Posewitz vergrößert hatte, erwarb er noch den be-deutenden Besitz in Berg- und Stadt Sulza.

Im Jahre (5?4 hatten die Herzöge Friedrich Wilhelm I.und Johann von Weimar, deren Vater, Herzog Johann Wilhelm,in der Theilung von (572 das Amt Roßla zugefallen war, ausdrei von den sechs präbenden des Stiftes Sulza (und zwar ausder ch, 5. und 6. Präbende) und den Propsteigütern ein fürstlichesVorwerk auf dein Berge und in dem Flecken Sulza eingerichtet,welches sie (unser neu angericht eigenthümlich forwergk ufm Bergund Flecken Sulza gelegen") am 2. Januar (5H5 für (0000 fl.,statt der veranschlagten ((303 fl., an Thomas von Denstedt, derseine Hälfte am Rittergute Heusdorf darangab, als Frei-Mannlehn-gut und mit Schristsässigkeit verkauften, d. h.daß ihme undseinen nachkommen von unseren ambtleuten und schößern ohneunfern oder unserer canzler und räthe befehl nichts soll gebothenwerden".

Nach Aushebung des Klosters Heusdorf hatte Aurfürst JohannFriedrich der Großmüthige das Rittergut Heusdors an Georg vonDenstedt gegen dessen Rittergut Tiefurt eingetauscht. (5fl5 ver-kauften die Brüder Michael und Thomas von Denstedt Heusdorffür 44000 fl. an die oben genannten Enkel des Aurfürsten; Thomaserhielt für seinen Antheil das Vorwerk Bergsulza*.

* Der Ranfkontrakt von ;s?s findet sich abschriftlich im Archiv des Hofgerichtszu Jena (im Thurm der Stadtkirche daselbst), und zwar in den Akten:In SachenHanß George vndt Hanß Vßwald von Tümpling Gebrüdcre zu Bergsulza e/uJohann Augnstus Gottern, Amtsschreibern zu Lamburgk, ;6qs", Altenbnrg,